Reza Saberi spricht am Tag der Freilassung seiner Tochter im österreichischen Kulturforum Teheran zu Mystik in der persischen Poesie

Teheran (OTS) - Am österreichischen Kulturforum Teheran hielt gestern, 11. Mai, Herr Reza Saberi, der Vater der bis zu diesem Tag inhaftierten US-amerikanischen und iranischen Journalistin Roxana Saberi, einen Vortrag über persische Poesie. Botschafter Michael Postl drückte seine besondere Freude darüber aus, dass Herr Saberi an einem für seine Familie so wichtigen Tag dem Kulturforum und seinen Gästen, zahlreichen Diplomaten und Studenten, mit seinem Wissen über Sufismus und Mystizismus in der persischen Literatur zur Verfügung stand.

Der Vortrag setzt eine Veranstaltungsreihe zum Jubiläum "50 Jahre österreichisches Kulturforum Teheran" fort. Dabei lud das Kulturforum Teheran letzte Woche u.a. zu einem Konzert für zwei Klaviere mit Musik von Mozart, Schubert und zeitgenössischer österreichischer Musik, zu einem Vortrag über Sigmund Freud und zur Vorführung des Films "Radetzkymarsch" ein.

Abgerundet wird die Veranstaltungsreihe durch die Teilnahme des Kulturforums an der 22. internationalen Buchmesse in Teheran von 7. bis 15. Mai. Das Kulturforum organisiert dort zum ersten Mal einen Österreich-Stand, wo in ca.150 verschiedenen Büchern österreichische Literatur dem iranischen Publikum präsentiert wird.

Das österreichische Kulturforum Teheran bemüht sich seit 50 Jahren, auch durch die Islamische Revolution und den Irak-Iran-Krieg nicht unterbrochen, Österreich und den Iran auf kultureller Ebene einander näher zu bringen. Dazu zählt neben der Organisation von musikalischen, wissenschaftlichen und anderen künstlerischen Veranstaltungen auch das Angebot von Deutschkursen für interessierte Iraner.

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