Kopf: für gesetzliche Verankerung des Film- und Fernsehabkommens

Auflösung des Filmfernsehabkommens durch den ORF wäre fatales Signal

Wien (ÖVP-PK) - Die ÖVP habe das Medium Film immer sowohl als Kultur- wie auch als Wirtschaftsgut verstanden. Der ORF muss seine Rolle in der österreichischen Filmproduktion sowie verstärkt in der Filmförderung wahrnehmen, das hat die ÖVP auch in die derzeit laufenden Verhandlungen zur ORF-Reform eingebracht. "Deshalb sind wir auch für eine gesetzliche Verankerung des Film- und Fernsehabkommens im ORF-Gesetz." Das sagte heute, Dienstag, Karlheinz Kopf, Klubobmann der ÖVP und Mediensprecher der Volkspartei, zu entsprechenden Aussagen von Bildungs- und Kulturministerin Claudia Schmied. ****

In den letzten Jahren seien maßgebliche filmpolitische Initiativen gesetzt worden, die wesentlich auf das Betreiben der ÖVP zurückzuführen waren, so Kopf, der unter anderem die Novelle zum Filmförderungsgesetz und die Einführung des Filmfernsehförderungsfonds nannte.

Positiv sei es, dass Ministerin Schmied heute auch die Bedeutung von Filmfernsehabkommen und dem RSO herausgestrichen habe, so Kopf weiter.

"Gerade ein unabhängiger ORF und seine Geschäftsführung sind gefordert, eine Gesamtstrategie für das öffentlich-rechtliche Fernsehen in Österreich zu entwickeln. Ein umfassendes Unternehmenskonzept, das die Kernkompetenzen des Unternehmens stärkt, Defizite ausbessert und eine klare Zielrichtung für den ORF vorgibt. An seinen Produktionsaufgaben aus dem öffentlich-rechtlichen Auftrag heraus hat er nicht zu sparen", so Kopf. Eine Auflösung des Filmfernsehabkommens wäre daher jedenfalls ein fatales Signal. (Schluss)

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