LH Dörfler hat sich wieder in die (Brenn-) Nesseln gesetzt

BR Ana Blatnik und EU - Kandidatin Kerstin Zlender kontern antiquierte Aussagen

Klagenfurt (OTS) - In der "Standard" - Ausgabe vom 11. Mai hat LH Gerhard Dörfler im Rahmen eines Interviews wieder tiefe und entlarvende Einblicke bezüglich seines Frauenbilds und des von ihm idealisierten Gesellschaftsmodells gewährt.
Er zeichnet darin ein Bild einer Gesellschaft, das wohl schon vor hundert Jahren überholt gewesen wäre.
Was dem Kärntner Landeshauptmann offenbar vorschwebt, ist, Sozialsystem und Arbeitsmarkt dergestalt zu reformieren, dass man Frauen aus dem Erwerbsleben, in das man sie "gelockt" habe, zurückführt zu Heim und Herd, um sich dort kostengünstig um Kinderbetreuung und Altenpflege zu kümmern.
Die Frauenvorsitzende der SPÖ Kärnten, BR Ana Blatnik, zeigt sich über Dörflers neuerlichen ideologischen Rückwärtssalto mehr als empört: "Es ist wirklich unerträglich, dass ein Landeshauptmann in den Medien ein derartig antiquiertes Rollenverständnis propagiert. Dörfler offenbart damit, dass er sich in das Leben junger Kärntnerinnen und Kärntner herzlich wenig hineinversetzen kann. Gerade viele der Familien, die ihm angeblich so sehr am Herzen liegen, stünden vor handfesten existentiellen Problemen, wenn nicht beide Elternteile berufstätig wären."

"Nichts als den Versuch, Frauen aus dem Arbeitsmarkt zu drängen" ortet EU - Spitzenkandidatin Kerstin Zlender in der aktuellen Stellungnahme des Kärntner Landeshauptmannes. Frauen seien keine "Reservearmee" für den Arbeitsmarkt, die je nach Bedarf von selbigem abgezogen werden könnten, um Jobs für Männer freizumachen und die Arbeitslosenquote zu schönen.

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