Der FC Barcelona soll bald in Kärnten trainieren

LH Dörfler verhandelte mit Klubverantwortlichen Regierungssitzung: Resolutionen der Gemeinden Ebenthal und Finkenstein

Klagenfurt (LPD) - Der FC Barcelona könnte schon 2010 sein Trainingscamp in Kärnten aufschlagen. Das berichtete heute, Dienstag, Sportreferent Landeshauptmann Gerhard Dörfler. Er hat am Wochenende in Spanien mit dem Präsidium und dem Marketingmanagement des weltbekannten Fußballklubs Verhandlungen geführt. 800.000 bis 1.000.000 Euro würde das Projekt kosten, die Finanzierung könnte zur Gänze über Eintrittsgelder, Werbe- und TV-Rechte erfolgen. "Am Ende wird eine schwarze Null stehen", so Dörfler.

Im heurigen Sommer will er die Klubverantwortlichen durch das Sportland Kärnten führen, ihnen die Stimmung bei Beachvolleyball, Ironman oder Starnacht präsentieren. Der FC Barcelona hat laut Dörfler auch schon zwei Quartierwünsche geäußert: Velden oder Bad Kleinkirchheim. Das spanische "Starensemble des Weltfußballs" setzt für ihn die Erfolgsgeschichte der Trainingscamps in Kärnten fort. 2008 habe man dadurch 17.000 Nächtigungen erzielen können.

Der Landeshauptmann berichtete im Pressefoyer weiters von zwei Resolutionen aus Kärntner Gemeinden. So spricht sich die Marktgemeinde Ebenthal gegen die Initiative Ferlachs aus, Sitz der Bezirkshauptmannschaft Klagenfurt-Land zu werden. Die Marktgemeinde Finkenstein am Faaker See lehnt ein Erstaufnahmezentrum für Asylwerber in ihrem Gemeindegebiet ab.

In der heutigen Regierungssitzung wurden zudem Energie-Infrastrukturinvestitionen für Kärnten präsentiert, Thema war u.a. die geplante Tauerngasleitung. Teilnehmer dabei waren Kelag-Vorstand Hermann Egger, Tauerngasleitung-Geschäftsführer Thomas Kettl und Claudia Mischensky von der Industriellenvereinigung. (Schluss)

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