Grüne Wien zu Vereinigte Bühnen Wien-Debakel: Ernstzunehmende Konsequenzen nötig

Wien (OTS) - Die Grünen Wien kritisieren die mangelnde
Bereitschaft der Stadt Wien, aus dem Debakel rund um die Vereinigten Bühnen Wien Konsequenzen zu ziehen. Die im Kontrollamtsbericht zu den Vereinigten Bühnen Wien aufgedeckten Missstände wie etwa ungerechtfertigt hohe Gehälter und Prämien für Intendanzen, Personalkosten der zweiten Führungsebene auf Generaldirektorenniveau, saftige 9.450 pro Monat für den Ex-Intendanten als "Beraterhonorar" und drohende Kosten für eine neuerliche Ronacher-Sanierung werden wohl keine Folgen nach sich ziehen.

Marie Ringler, Kultursprecherin der Grünen Wien, forderte heute im Kontrollausschuss ernst zunehmende Konsequenzen. "Es kann ja nicht sein, dass man den ehemaligen Generaldirektor mit einem fast geschenkten Dienstauto, fürstlichen Prämien und einer stattlichen Pension in den Ruhestand entlässt und hofft, dass sich durch die neue Leitung alles in Wohlgefallen auflösen wird" so Ringler. Sowohl Prämienzahlungen als auch sonstige Kritikpunkte wurden im heutigen Kontrollausschuss jedoch schöngeredet und vom Tisch gewischt. "Mit Ausnahme der zugesagten Schlussabrechnung zum Ronacherumbau wurden keinerlei politische Konsequenzen gezogen" stellt Ringler ernüchternd fest. "Es bleibt zu hoffen, dass der neue Generaldirektor den Erwartungen nach Reform, Transparenz und professionellem Management gerecht wird, sodass derartige Vorgänge in Zukunft nicht mehr möglich sein werden", so Ringler abschießend.

Rückfragen & Kontakt:

Pressereferat, Tel.: (++43-1) 4000 - 81814, presse.wien@gruene.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | GKR0007