Razborcan: SPNÖ fordert Aussetzung der Tariferhöhung im VOR

Erhöhung der Fahrpreise um bis zu 6 Prozent derzeit nicht gerechtfertigt

St. Pölten, (SPI) - Die SPNÖ wird die kommende Sitzung des NÖ Landtags am Donnerstag erneut dafür nutzen, eine höchst notwendige Initiative für die Pendlerinnen und Pendler in unserem Bundesland auf den Weg zu bringen. "Die SPNÖ fordert die Aussetzung der geplanten Tariferhöhung im Verkehrsverbund Ostregion. Eine Erhöhung der Fahrpreise um bis zu 6 Prozent ist nicht gerechtfertigt. Die aktuelle Tariferhöhung muss zurückgenommen werden oder zumindest so lange ausgesetzt werden, bis sich auch die gesamtwirtschaftlichen Rahmenbedingungen wieder erholen. Es kann nicht sein, dass man den Menschen mit der Steuerreform mehr Geld zur Ankurbelung des Konsums und der Konjunktur in die Hand gibt, im gleichen Atemzug aber mit der anderen Hand massivste Verteuerungen in der öffentlichen Wirtschaft betreibt", kündigt der Verkehrssprecher der NÖ Sozialdemokraten, LAbg. Gerhard Razborcan, die Einbringung eines entsprechenden SPÖ-Antrages an.****

Der öffentliche Nahverkehr ist für Hunderttausende Pendlerinnen und Pendler in der Ostregion unabdingbare Voraussetzung für ihr Berufsleben. Ebenso nicht unterschätzt werden darf die umwelt-, energie- und klimapolitische Bedeutung attraktiver und gut ausgebauter öffentlicher Verkehrsträger. "Hier jedes Jahr tiefer in die Taschen der Fahrgäste zu greifen, kann und darf nicht der Weisheit letzter Schluss sein. Die Kunden erwarten sich seit Jahren Verbesserungen des Angebots und des Services bei den Nahverkehrsträgern, allen voran den ÖBB und den Verkehrsverbünden. Ein Gebot der Stunde wäre es, durch eine Verbesserung der Zonengestaltung im VOR teilweise auch günstigere Tarife zu gestalten. Hier hat der VOR genug zu tun und damit würde er auch sicher zusätzliche Einnahmen lukrieren können - dann nämlich, wenn mehr Menschen das Angebot nutzen. Niederösterreich muss sich für die Interessen seiner Pendlerinnen und Pendler stark machen - und die SPNÖ setzt die Initiative dazu", so Razborcan.
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