Findeis: Kriminalitätsanstieg zeigt Notwendigkeit von Schwerpunktaktion gegen Haus- und Wohnungseinbrüche

Niederösterreich braucht rund 500 Beamtinnen und Beamte mehr

St. Pölten, (SPI) - Die Zahlen der aktuellen Kriminalitätsstatistik für den April 2009 zeigen ganz deutlich die Notwendigkeit einer Ausweitung der derzeit laufenden Schwerpunktaktion gegen Haus- und Wohnungseinbrüche auf ganz Niederösterreich. Neben einem Plus von 5,2 Prozent bei der Gesamtzahl der angezeigten Delikte in Niederösterreich ist die Zahl der Einbrüche in Wohnungen und Einfamilienhäuser weiterhin unverändert hoch und zeichnet damit den Trend der letzten Monate fort. "Derzeit läuft in Wien und Teilen Niederösterreichs eine Schwerpunktaktion der Polizei gegen die Einbruchskriminalität. Die Konzentration liegt im Wiener Umland, andere Regionen in NÖ sind dabei nicht berücksichtigt. Eine Ausweitung der Aktion auf ganz Niederösterreich ist anzustreben - denn es gibt kaum Städte und Gemeinden in unserem Bundesland, in denen Einbrüche und Diebstähle nicht zunehmen", sieht der SPNÖ Sicherheitssprecher, LAbg. Hermann Findeis, im Augenblick großen Handlungsbedarf.****

Findeis weiter: "Niederösterreichs Polizei braucht dringend mehr Personal. Die jüngste Zunahme zeigt, dass sich die Negativspirale in der Kriminalitätsentwicklung ungebremst weiterdreht. Die PolizistInnen in unserem Land sind mit dem allergrößten persönlichen Einsatz unterwegs, um für unsere Sicherheit zu sorgen. Aber sie sind zu wenige, zudem werden sie auch mit einer Vielzahl von Verwaltungsaufgaben belastet. Allein in Niederösterreich brauchen wir rund 500 Beamtinnen und Beamte zu den zusätzlich in Aussicht gestellten 1.000 PolizistInnen in den kommenden Jahren mehr, um den Personalmangel bei der Exekutive zumindest teilweise ausgleichen zu können. Die VP-Innenministerin ist gefordert, endlich zusätzliches Personal einzufordern und bei ihrem Parteikollegen Pröll die dafür notwendigen Budgetmittel zu organisieren."
(Schluss) ha

Rückfragen & Kontakt:

SPÖ-NÖ-Landtagsklub
Mag. Andreas Fiala
Pressesprecher
Tel: 02742/9005 DW 12794
Mobil: 0664 20 17 137
andreas.fiala@noel.gv.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NSN0003