Wurm zu Absetzbarkeit Kinderbetreuung: Acht Stunden Ausbildung für qualifizierte Betreuung zu wenig!

Schon beim Führerschein sind sechs Stunden Erste-Hilfe-Kurs vorgesehen - für pädagogische Grundkenntnisse, Rechte und Pflichten würden nur zwei Stunden bleiben

Wien (SK) - Entschieden sprach sich SPÖ-Frauensprecherin Gisela Wurm am Dienstag gegenüber dem SPÖ-Pressedienst gegen den Plan von Finanzminister Pröll aus, dass lediglich acht Stunden Ausbildung der Betreuungsperson genügen sollten, um die Kinderbetreuung beim Finanzamt absetzen zu können. "Hier geht es auch darum, dass etwa Jugendliche in eine Situation kommen können, der sie nicht gewachsen sind. Wenn der Staat eine bestimmte Betreuungsform finanziell unterstützen soll, so sollten auch entsprechende Voraussetzungen betreffend der Qualifikation erforderlich sein", betonte Wurm.****

Wurm verwies darauf, dass beispielsweise im Rahmen der Führerscheinausbildung ein sechsstündiger Erste-Hilfe-Kurs gefordert wird. "Wenn man nun davon ausgeht, dass beim Umgang mit Kindern zumindest das gleiche Maß angelegt werden sollte, dann bleiben nach Adam Riese nur mehr zwei Stunden für notwendige Lehrinhalte, wie pädagogische und rechtliche Grundkenntnisse. Das ist so gut wie nichts!" Wurm fordert daher erstens ein Mindestalter von 16 Jahren, für die steuerlich absetzbare Betreuung und eine Ausbildung für alle jene Personen, die keine einschlägige pädagogische Schule oder Akademie besuchen und unter 28 Jahre alt sind. Diese Ausbildung sollte mindestens 20 Stunden umfassen. "Je mehr, desto lieber!", so Wurm abschließend. (Schluss) up

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