Kinderbetreuung: Binder-Maier - Jüngere Betreuungskräfte brauchen umfassendere Ausbildung

Mit Crashkurs ist weder Betreuern, noch Kindern und Familien gedient

Wien (SK) - "Frauenministerin Gabriele Heinisch-Hosek hat meine volle Unterstützung bezüglich ihrer Forderung nach mehr Ausbildung gerade für junge Betreuungspersonen", bekräftigte SPÖ-Familiensprecherin Gabriele Binder-Maier heute, Dienstag, gegenüber dem Pressedienst der SPÖ. "Denn die Kinderbetreuung ist eine der sensibelsten Aufgaben überhaupt und bringt sehr große Verantwortung mit sich. Daher plädiere ich zum Wohl und Schutz unserer Kinder und der jugendlichen BetreuerInnen für eine adäquate Ausbildung, die über die derzeit vorgeschlagenen acht Stunden hinausgeht", so Binder-Maier. "Mit einem Crashkurs ist angesichts der hohen Herausforderungen bei der Kinderbetreuung weder den BetreuerInnen, noch den Kindern und Familien gedient", so Binder-Maier. ****

Überdies sei ein Crashkurs "ganz sicher kein geeignetes Mittel, um pädagogisch qualifizierte Betreuungspersonen für die Kinderbetreuung zu bekommen". Sie bewerte den Vorschlag von Ministerin Heinisch-Hosek nach einem Alterslimit daher als "goldrichtig", so Binder-Maier, die dafür eintritt, dass alle Personen, die keine einschlägige Schule oder Akademie besuchen und unter 28 Jahre alt sind, mehr als nur acht Stunden Ausbildung brauchen. Abschließend betonte Binder-Maier: "Ich kann mir nicht vorstellen, dass sich die verantwortungsbewussten Kräfte in diesem Land dagegen aussprechen, dass wir dafür sorgen wollen, dass unsere Kinder in besten Händen sind, so dass die Eltern sie bei der Kinderbetreuung in den sicheren Händen jener wissen, die über eine wirklich qualifizierte pädagogische Ausbildung verfügen". (Schluss) mb

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