KO-Stv. Königsberger: NÖ erstickt im Würgegriff der organisierten Kriminalität

Schengen aussetzen - Grenzkontrollen sofort einführen

St. Pölten (OTS) - "Es gibt nur einen Weg, dem nunmehr eingetretenen Kriminalkollaps in NÖ Einhalt zu gebieten - nämlich die Aussetzung der Schengen-Regeln und die sofortige und kompromisslose Wiedereinführung der Grenzkontrollen. Die innere Sicherheit und öffentliche Ordnung unseres Landes ist nicht nur ernsthaft bedroht, sondern inzwischen gar nicht mehr vorhanden - für diesen Fall sieht das Schengen-Abkommen die Aussetzung der Schengen-Regeln durch das betroffene EU-Land vor", sagt der FPÖ-NÖ Sicherheitssprecher. Königsberger weiter: "Der Krake Ost-Mafia hält nicht nur NÖ fest im Würgegriff seiner kriminellen Fangarme, sondern hat sich bundesweit ausgebreitet. 51% mehr Morde, 6 % Zunahme bei schweren Raubüberfällen mit Waffen - diesen erschreckenden Anstieg der Verbrechen zeigt nun die neue Kriminalstatistik auf. In den ersten vier Monaten dieses Jahres wurden fast 200.000 Delikte angezeigt, davon 44 Morde, 480 Raubüberfälle mit Waffen, 8.000 Einbrüche und 53.000 Diebstähle. Das bedeutet, dass im Schnitt schon pro Minute eine Straftat zur Anzeige gebracht wird". "Während in NÖ die Einbrüche um unfassbare 31% gegenüber dem Vorjahr gestiegen sind, erwähnt VP LH Pröll bei der LH-Konferenz in Eisenstadt nur lapidar, dass der Bundesheereinsatz an der Grenze "unglaublich viel gebracht hat". ÖVP-Sicherheitsrisiko Karner, sonst geübt im Schönreden dieser dramatischen Zahlen, umhüllt sich seit Monaten mit dem Mantel des Schweigens. Das Heer leistet an der grünen Grenze zwar hervorragende Arbeit, die Banden bringen aber ihr Diebsgut über die Straßen außer Land", so LAbg. Königsberger. "Ich fordere VP-Ministerin Fekter zum x-ten Male auf, den Menschen in diesem Land endlich ihr Anrecht auf Sicherheit zu geben und die Grenzkontrollen sofort wieder einzuführen. Jeder verantwortliche Politiker, der angesichts dieser Horrorzahlen die Einreise der mafiösen Ost-Banden nicht wirksam bekämpft, setzt die Sicherheit der Menschen in unserem Land nicht nur fahrlässig, sondern vorsätzlich aufs Spiel. Experten sprechen von einer weiteren Verschärfung der Situation. Frau Minister Fekter und Herr LH Pröll, beenden sie ihre Untätigkeit und zeigen sie den Kriminaltouristen endlich die Türe aus unserem Land", so der FP-Sicherheitssprecher abschließend.

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