BIO AUSTRIA: Bio-Arbeit schwer gemacht

Kürzungen im Bundesbudget 2009-2010 gefährden Verbandsarbeit

Wien (OTS) - Am 28./29. Mai wird das Doppelbudget 2009/2010 im Parlament beschlossen. Der vorliegende Entwurf beinhaltet entscheidende Änderungsvorschläge, die massive Einschnitte für Beratung, Vermarktung und Öffentlichkeitsarbeit der österreichischen Bio-Landwirtschaft bedeuten würden. Die Kürzungen belaufen sich auf 3/4 der im Vorjahr zur Verfügung stehenden Mittel.
"Bundesminister Berlakovich hat im Budgetausschuss des Nationalrates klar gesagt, dass diese Zahlen durch Umschichtungen erhöht werden. Mit den Beamten des Ministeriums sind wir in konstruktiven Gesprächen, um das Vorjahresniveau wieder zu erreichen. Dies ist auch die Voraussetzung, um den gemeinsam beschlossenen Weg der Weiterentwicklung der Bio-Landwirtschaft in Österreich gehen zu können", so Rudi Vierbauch, Obmann von BIO AUSTRIA.

BIO AUSTRIA ist eine wichtige Biobauernorganisation, die Maßnahmen im Bereich der Bio-Förderungen umfassend wirksam werden lässt. Darunter fallen Bio-Fachberatung in der Landwirtschaft, Vermarktungsinitiativen mit besonderen Bio-Qualitätsstandards und Öffentlichkeits- und Bildungsarbeit für Biobauern. Im Moment werden intensive Gespräche mit dem Lebensministerium geführt, um noch zu einer Lösung zu finden. Vierbauch bleibt optimistisch und vertraut auf die Zusagen des Ministers und seiner Beamten: "Im Ministerium ist man bemüht, Wege zu finden, wie die Kürzungen im Wesentlichen wieder annähernd wettgemacht werden können. Alles andere wäre auch widersinnig, weil das öffentliche Bekenntnis der österreichischen Agrarpolitik zur biologischen Landwirtschaft seit Jahren ein sehr starkes ist. Im Koalitionsprogramm der SPÖ-ÖVP Regierung ist die Priorität für Bio ebenfalls verankert. Und BIO AUSTRIA ist auch ein wichtiger Partner zur Umsetzung der Ziele im Österreichischen Programm für Ländliche Entwicklung 2007-2013 bzw. im Bioaktionsprogramm 2008-2010." (Schluss)

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