FA-Schütz: Gleicher Lohn für gleiche Leistung

Ausbeutung von Frauen endlich beenden

Wien, 12-05-2009 (fpd) - In der derzeitigen wirtschaftlichen Lage werden Frauen vermehrt in billige Mc Jobs gedrängt. Diese Beschäftigungsverhältnisse beuten Arbeitnehmerinnen aus, ohne eine Alternative zu bieten. Forderungen nach Ausdehnung der Ladenöffnungszeiten, eine Lockerung sowohl der Übergangsbestimmungen als auch der Arbeitnehmerfreizügigkeit der neuen EU-Länder, usw…all dies geht zu Lasten der Familie und letztlich zu Lasten der Frauen., kritisiert heute die Landesobmann-Stellvertreterin der Wiener FA, KR Angela Schütz.

Die SPÖ hat über Jahre den Egoismus auf Kosten der Familie gefördert, mit dem Erfolg, dass für eine Familie ein Haushaltseinkommen zum Auskommen nicht mehr reicht. Eine optimale Unterstützung von Familien und Alleinerziehern muss allerdings Priorität haben. Auch in der AK haben die Roten außer leeren Phrasen nichts für eine Verbesserung der Bedingungen für Frauen in der Arbeitswelt getan. Auch dem Spruch "Gleicher Lohn für gleiche Leistung" haben Tumpel und Co noch immer keine Taten folgen lassen. 1.600 Euro Mindestlohn wäre ein Schritt in die richtige Richtung, denn Arbeit muss endlich gerecht entlohnt werden, und zwar für alle. Ein weiterer Ansatz wäre ein höherer Schutz für Leiharbeiter, hier müsste es zu einem Zuschlag von rund 25 Prozent zum Kollektivvertrag kommen, da diese Berufsgruppe eindeutig das höhere Risiko trägt, jedoch in Betrieben zu Ersparnissen führt. Auch hier müssen endlich gesetzliche Rahmenbedingungen geschaffen werden, um eine Ausgliederung von Arbeitnehmern aus Betrieben verhindern oder zumindest einschränken zu können, fordert Schütz.

Der halbherzige Vorstoß, Kindergartenbeiträge künftig steuerlich absetzbar zu machen, ist wirklich nicht als Fortschritt zu bezeichnen. Was ist mit allen anderen Möglichkeiten der Kinderbetreuung, hier werden Gesetze schon wieder auf Kosten der Wahlfreiheit zwischen Beruf und Kindern geschaffen. Jedes Kind muss gleich viel wert sein! Diese unsachliche Differenzierung darf nicht unter dem Deckmantel eines vermeintlichen finanziellen Vorteils vertuscht werden. Hier muss es eine steuerliche Erleichterung im Sinne des Gleichheitsgrundsatzes geben, so Schütz.

"Es gibt noch viel zu tun, doch wir werden nicht müde, uns für die Arbeitnehmer und deren Anliegen einzusetzen und für ihre Rechte zu kämpfen. Dies wird auch weiterhin unsere Aufgabe in der AK sein", so Schütz abschließend. (Schluss) hn

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