Strache: Sofortige Aussetzung der Schengenöffnung Richtung Osten, um Sicherheitskollaps zu verhindern!

FPÖ-Obmann präsentiert Zahlen des Sicherheitsmonitors für das Burgenland

Wien (OTS) - In seiner heutigen Pressekonferenz nahm FPÖ-Bundesparteiobmann HC Strache auch zur Sicherheitssituation in Österreich Stellung und bezeichnete Innenministerin Fekter als Unsicherheitsministerin, was durch die - ohnehin schon geschönte -Kriminalstatistik belegt werde. So hätten von Jänner bis April 2009 im Vergleich zu Jänner bis April 2008 die Einbruchsdiebstähle in Wohnungen um 11, 18 Prozent und in Einfamilienhäuser um satte 37 Prozent zugenommen. In Wien sei die Situation besonders schlimm: Von Jänner bis inklusive April habe es im Vergleich zum Zeitraum des Vorjahres 16,9 Prozent mehr Wohnungseinbrüche und 65,0 Prozent mehr Einbrüche in Einfamilienhäuser gegeben. Insgesamt seien in Österreich von Jänner bis April 2009 195.849 Strafanzeigen erstattet worden, also um beinahe 11.000 oder 5,9 Prozent mehr als im Vorjahr.

Die Sicherheitssituation in Österreich eskaliere unter Fekter immer mehr und weder ÖVP noch SPÖ seien bereit, die Ursache dafür beim Namen zu nennen, kritisierte Strache. Faktum sei nämlich, dass die Öffnung der Schengengrenzen Richtung Osten der Motor für diese inakzeptable Kriminalitätssituation sei und die Finanzkrise diesen Kriminalitätstourismus aus dem Osten bereits verschärft habe und in Zukunft weiter verschärfen werde. "Fekter selbst redet von Heuschrecken, die über uns herfallen, ich spreche von einer organisierten Ostbanden-Kriminalität, die sich ins Fäustchen lacht, seitdem sie mehr oder minder ungehindert auf Diebstahlstour gehen können."

Wien und ganz Österreich stünden vor einem Sicherheitskollaps, warnte Strache. Bürgermeister Häupl solle gefälligst seinen politischen Ziehsohn Werner Faymann in die Verantwortung nehmen, raschest die Grenzen Richtung Osten wieder zu schließen und Schengen in diesem Bereich auf unbestimmte Zeit auszusetzen. Da die Wirtschafts- und Finanzkrise gerade erst ihren Beginn genommen habe und sowohl auf den Arbeitsmarkt des Westens als auch des Ostens brutal durchzuschlagen beginne, sei künftig mit einem weiteren Anstieg des organisierten Kriminaltourismus aus Osteuropa, aber etwa auch der Ukraine und anderer ehemaliger GUS-Staaten zu rechnen. Das mache ein sofortiges Wiedererrichten der Ostgrenzen unabdingbar.

Strache präsentierte auch die aktuellen Zahlen des Sicherheitsmonitors für das Burgenland, vom Februar bis April 2009 im Vergleich zu Februar bis April 2008:

Kfz-Einbruchsdiebstähle + 66 Prozent

Einbruchsdiebstähle Geschäftslokale + 66 Prozent

Einbruchsdiebstähle Wohnungen + 25 Prozent

Einbruchsdiebstähle Wohnhäuser + 60 Prozent

Taschendiebstahl + 39 Prozent

Fahrraddiebstahl + 77 Prozent

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