SPÖ-Seiser: Sozialer Kahlschlag in Kärnten beginnt

BZÖ will mit Wiedereinführung der Beitragspflicht selbst verursachtes Finanzchaos auf Rücken der Schwächsten reparieren.

Klagenfurt (OTS) - Angesichts der durch das BZÖ verursachten Rekordverschuldung Kärntens planen die Orangen auf ihrer panikartigen Suche nach Einnahmequellen nun offensichtlich Sparmaßen, die die Bedürftigsten treffen, kommentiert der Klubobmann der SPÖ-Kärnten, LAbg. Herwig Seiser, die von Soziallandesrat Ragger geäußerten Pläne betreffend einer Wiedereinführung der Beitragspflicht für Angehörige von Menschen, die in Pflegeheimen betreut werden.

"Es ist bezeichnend für die Politik des BZÖ, dass die orangen Politiker einerseits in den letzten Jahren Millionen Euro verjuxt und mit beiden Händen zum Fenster hinaus geworfen haben und nun völlig blind und verantwortungslos den Sparstift ausgerechnet überall dort ansetzen wollen, wo die Schwächsten der Gesellschaft getroffen und zur Zeche gebeten werden", so Seiser. Den von Ragger mit drei Millionen Euro bezifferten Mehrausgaben für die Betreuung von Pflegebedürftigen hält Seiser nur ein paar wenige Beispiele für die Geldvernichtungsmaschinerie des BZÖ entgegen:

"Drei Millionen Euro wurden für das BZÖ-Flugabenteuer Styrian Spirit in die Luft geblasen, weitere zwei Millionen für die Wörtherseebühne versenkt, fast zwei Millionen Euro in den dubiosen Italien-Vertrag mit dem "Fußballexperten" namens Garofalo geschossen und unvorstellbare sechs Millionen Euro einem befreundeten Steuerberater für eine dreimonatige mündliche Beratungstätigkeit gewährt!"

Und jetzt, wo aufgrund der horrenden Budgetsituation jede Kärntnerin und jeder Kärntner mit mehr als 3000 Euro pro Kopf verschuldet ist, die Zahl der Arbeitslosen steigt und den Menschen ohnehin immer weniger Geld zur Verfügung steht, sollen nach den Plänen von Dörfler, Scheuch, Ragger und Co. ausgerechnet wieder die ohnehin auf Hilfe angewiesenen Kärntnerinnen und Kärntner als Melkkühe für die orange Ankündigungs- und Verschwendungspolitik herhalten", hält Seiser abschließend fest.

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