Belakowitsch-Jenewein: Bauskandal in Wien bringt großen Schaden für die Gebietskrankenkasse!

Untersuchungshaft muss auf alle Beschuldigten ausgeweitet werden -WGKK soll sich bei den Auftragsfirmen schadlos halten!

Wien (OTS) - Dass in Wien nunmehr ein Fall von Steuerhinterziehung und Abgabenbetrug aufgedeckt wurde, ist zwar sehr erfreulich, zumal der Gesamtschaden rund 50 Millionen Euro betragen soll, völlig unverständlich ist jedoch die Tatsache, dass von den rund 70 Beschuldigten nur rund ein Zehntel derzeit in Untersuchungshaft sitzt. Auch die Frage, wie groß der Schaden für die Wiener Gebietskrankenkasse tatsächlich ist, kann zum derzeitigen Zeitpunkt noch nicht abgeschätzt werden, so heute die Gesundheitssprecherin der FPÖ, NAbg. Dr. Dagmar Belakowitsch-Jenewein.

Die Arbeitnehmer dieser betrügerischen Firmen arbeiten auch auf Großbaustellen großer Konzerne, wobei laut Staatsanwaltschaft die Auftragsketten mittlerweile nachweisbar sind. Ob jedoch die Großbauunternehmen von den betrügerischen Vorgängen gewusst haben, sei derzeit noch nicht nachweisbar. Dennoch muss man laut Staatsanwaltschaft davon ausgehen.

Massiv geschädigt wurde jedoch auch die Wiener Gebietskrankenkasse und damit all jene ehrlichen Beitragszahler, die das entstandene Defizit bezahlen müssen. Im gegenständlichen Fall handelt es sich eben um geschätzte 50 Millionen Euro und dabei gebe es laut Staatsanwaltschaft auch noch eine sehr große Dunkelziffer. Die WGKK täte jedenfalls gut daran, hier auch den Versuch zu unternehmen, sich an den Auftragsfirmen schadlos zu halten, so Belakowitsch-Jenewein abschließend.

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