FPÖ-Gartelgruber: Großeltern unqualifiziert?

Ministerin Heinisch-Hosek soll Angriffe auf Erziehung in der Familie unterlassen

Wien (OTS) - "Der Plan der Regierung, dass jene, die ihr Kind
durch Kinderbetreuungseinrichtungen oder pädagogisch qualifizierte Personen betreuen lassen, künftig die Kosten dafür bis zu einer Summe von 2.300 Euro pro Jahr absetzen können, ist sehr zu begrüßen. Was Frauenministerin Gabriele Heinisch-Hosek aber hierzu von sich gibt, ist ein offensichtlicher Schlag ins Gesicht der Großeltern. Diese sind ihrer Ansicht nach offenbar nicht qualifiziert, auf ihre Enkelkinder aufzupassen", erklärt FP-Frauensprecherin NAbg. Carmen Gartelgruber.

Die von der ÖVP vorgeschlagene sehr sinnvolle Definition der "pädagogisch qualifizierten Person", wonach als qualifiziert gilt, wer "eine Ausbildung zur Kinderbetreuung und Kindererziehung im Mindestausmaß von acht Stunden nachweisen" kann, stößt bei den Sozialdemokraten nämlich auf Widerstand, so die FP-Frauensprecherin.

"Wenn Frau Ministerin hier von einem viel zu niedrigen Qualitätsstandard spricht, ist das eine Ungeheuerlichkeit. Gerade Großeltern haben durch die jahrelange Erziehung ihrer eigenen Kinder bewiesen, dass sie die nötige Qualifikation aufweisen - wer wäre besser geeignet Kinder, zu betreuen? Der Hintergedanke dieser Ablehnung ist klar: Kinder sollen in staatliche Einrichtungen gesteckt werden, damit die "richtige" Prägung schon im Kleinkindalter stattfinden kann", ärgert sich Gartelgruber.

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