Steindl: Kaufkraft erhalten, Wirtschaft stärken, Arbeitsplätze sichern

Wien (ÖVP-PK) - Das Budget des Wirtschaftsministers steht in den kommenden zwei Jahren ganz im Zeichen der Krisenbewältigung und setzt gezielte Impulse zur Sicherung der Arbeitsplätze und des Wirtschaftsstandortes. Wir müssen alles daran setzen, dass der Wirtschaftsmotor in Österreich intakt bleibt, seine PS auf den Boden bringt und somit die Kaufkraft erhält. Das erklärte ÖVP-Wirtschaftssprecher Abg. Konrad Steindl heute, Dienstag, zu Beginn der Debatte über das Budgetkapitel Wirtschaft im Budgetausschuss. ****

"Wirtschaftsminister Reinhold Mitterlehner hat in den letzten Monaten bereits oft als Krisenmanager agieren müssen und dabei immer eine ausgezeichnete Leistung vollbracht. Auch bei der Erstellung des Doppelbudgets für sein Ressort, das vor dem Hintergrund der Krise ausverhandelt werden musste, hat er zur Ankurbelung der Wirtschaft und zur Förderung der heimischen Unternehmungen das Maximum herausgeholt", freut sich der ÖVP-Wirtschaftssprecher.

Besonders jetzt sei es wichtig, dass die verfügbaren Mittel effizienter und zielgerichteter eingesetzt werden. "In schwierigen Zeiten hilft jeder sinnvoll investierte Euro doppelt. Schon im Vorfeld der Budgetverhandlungen hat man mit der Förderung der thermischen Sanierung, den beiden Konjunkturpaketen oder den verbesserten Rahmenbedingungen bei der Kurzarbeit richtig und schnell im Sinne der Wirtschaft und damit auch der Arbeitsplatzsicherung gehandelt. Dieser Weg wird jetzt im Budget fortgesetzt", so Steindl.

Jetzt müsse man aber aus der Krise auch die richtigen Schlüsse ziehen und in Hinblick auf die weitere Entwicklung die dafür notwendigen Weichenstellungen vornehmen. Steindl verweist darauf, dass manche Branchen auch nach der Krise nicht mehr in Schwung kommen werden oder manche Teilbereiche eines Wirtschaftszweiges zum Erliegen kommen. "Die Krise wird ihre Spuren hinterlassen, aber es werden sich nachher für die Wirtschaft viele neue Türen und Segmente öffnen. Das schafft neue Perspektiven, und diese Chance müssen wir nutzen."

Die solide Budget- und Wirtschaftspolitik der vergangenen Jahre habe Österreich einen besseren Rahmen zur Krisenbewältigung geschaffen. "In vielen Bereichen tut sich Österreich im Vergleich mit anderen EU-Ländern leichter. Die Situation brauchen wir nicht beschönigen, aber den leichten Vorsprung, den wir uns in den letzten zehn Jahren aufgebaut und erarbeitet haben, müssen wir nun voll ausnützen. Nur so sind wir beim nächsten Aufschwung wieder ganz vorne mit dabei", schloss Steindl.
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