Erinnerung: Frauen tanzen nicht nach Rock und Rolle

Warum die Frauenhose auch etwas mit Emanzipation zu tun hat

Wien (OTS) - Das spätmittelalterliche Privileg des Hosentragens
war lange den Männern vorbehalten. Erst nach dem 1. Weltkrieg haben sich Hosen für Frauen etabliert. Gesellschaftsfähig ist die Hose für Frauen erst seit den sechziger Jahren, als auch Geschlechterrollen massiv hinterfragt wurden. Mittlerweile sind Hosen für Frauen selbstverständlich. Doch gibt es gerade in der Berufswelt klare Dresscodes für Frauen - ob Kostüm oder Anzug ist eine tägliche Entscheidung: Gehen Frauen dabei strategisch vor oder müssen sie sich aktualisierten Vorstellungen von Weiblichkeit beugen? Was hat das Recht auf Hosen für Frauen bewirkt? Welche Geschlechterrollen werden dabei wiederholt? Wie unterlaufen Frauen diese Rollenerwartungen an sie? Was bedeuten Modetrends für bestehende Rollenklischees?

Der Frauen Stadt Talk will aufzeigen, dass am Thema Hosen grundsätzliche Fragen der Gleichberechtigung abgehandelt werden -obwohl uns dies wenig bewusst ist.

Das Programm:

o Begrüßung durch Frauenstadträtin Sandra Frauenberger o Filmvorführung: "Wann tragen Sie Hosen?" (Kurzfilm mit Interviews und historischem Rückblick) o Podiumsdiskussion mit Christine Bauer-Jelinek (Wirtschaftscoach, GFin der Dresscode Company), Karin Rosenlechner (Leiterin des geschlechtssensiblen Kindergartens "fun & care"), Annemarie Bönsch (Kostümhistorikerin) und Doris Rose (GFin des Monolabel Stores "Jones")

Der Frauen Stadt Talk ist eine Initiative der Frauenstadträtin Sandra Frauenberger und wird von der MA 57 - Frauenabteilung der Stadt Wien durchgeführt.

o Bitte merken Sie vor: Zeit: Donnerstag, 14. Mai 2009, 18 Uhr Ort: Universität für Angewandte Kunst, Ferstl-Trakt, Dachgeschoß, 1., Oskar-Kokoschka-Platz 2 o Anmeldungen bis 11. Mai unter 4000/83532 oder post@ma57.wien.gv.at

(Schluss) lac

Rückfragen & Kontakt:

PID-Rathauskorrespondenz:
www.wien.at/vtx/vtx-rk-xlink/
Mag.a Marianne Lackner
Mediensprecherin StRin Sandra Frauenberger
Telefon: 01 4000-81853
E-Mail: marianne.lackner@wien.gv.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NRK0012