Drei Prozent Gehaltserhöhung für Journalisten bei Tages- und Wochenzeitungen

Deckelung von maximal 110 Euro

Wien (GPA-djp/ÖGB) - Mit einer Gehaltserhöhung von drei Prozent und einer maximalen Erhöhung von EUR 110.- können die JournalistInnen bei Tages- und Wochenzeitungen ab Juni 2009 rechnen. Auch die Mindesthonorarsätze der "Ständig Freien MitarbeiterInnen" und die Einkommen der PauschalistInnen werden um drei Prozent, max. EUR 110.-erhöht, wie auch die kollektivvertraglichen Pauschalbeträge. Dieses Ergebnis konnte bei den Gehaltsverhandlungen für die JournalistInnen und Freien MitarbeiterInnen bei Tages- und Wochenzeitungen am 11. Mai zwischen der Journalistengewerkschaft in der GPA-djp und dem Verband der Österreichischen Zeitungen erzielt werden.++++

Franz C. Bauer, Vorsitzender der Journalistengewerkschaft in der GPA-djp und Verhandlungsleiter der Printjournalisten, zeigt sich mit dem Ergebnis zufrieden. "Die Kolleginnen und Kollegen erleben derzeit schwierige Zeiten in den Redaktionen. Den Freien werden Aufträge entzogen und angestellte Redakteure müssen zusätzliche Aufgaben übernehmen. Die Gehaltserhöhung motiviert zum Durchhalten", kommentiert Franz C. Bauer den Gehaltsabschluss. Mit der Deckelung von EUR 110.- habe die Gewerkschaft auch der turbulenten wirtschaftlichen Situation der Medienunternehmen Rechnung getragen.

Die Gehaltserhöhung tritt mit 1. Juni 2009 in Kraft und gilt für 12 Monate.

ÖGB, 12. Mai 2009 Nr. 279

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