departure fördert Kreativwirtschaft mit über 600.000 Euro

Das laufende Förderprogramm der Kreativagentur der Stadt Wien findet großen Anklang

Wien (OTS) - Aus den unterschiedlichsten Bereichen der Kreativwirtschaft: Design, Architektur, Mode, Musik und Multimedia konnten auch diesmal wieder einige spannende Ideen unterstützt werden. Die Stadt Wien vergab im Rahmen des ganzjährig laufenden departure Förderprogramms "classic" insgesamt über 634.000 Euro für sechs Projekte. Eine unabhängige Jury unter dem Vorsitz von Prof. Carl Frech wählte aus 44 Einreichungen die innovativsten und wirtschaftlich nachhaltigsten Geschäftsideen aus.

"Die Creative Industries sind auch in schwierigen Zeiten ein wichtiger Motor der Wiener Wirtschaft und helfen mit innovativen Ideen Arbeitsplätze zu schaffen und zu sichern", ist sich Vizebürgermeisterin, Finanz- und Wirtschaftsstadträtin Renate Brauner sicher.

Unter anderem bekam auch das bereits bekannte Wiener Designstudio "destilat" für eine innovative Serie von Leuchtmöbel eine departure-Förderung. Grundidee hinter der neuen Produktlinie ist die Transformation eines zunächst unscheinbaren Gegenstandes. Auf Knopfdruck verwandelt sich der rundum verspiegelte Quader in einen skulptural wirkenden Beistelltisch. Einmal kommt ein barock anmutendes Ornament zum Vorschein, einmal ein Häckeldeckchen wie aus Großmutter´s Wohnzimmer.

"Designbüros aus Wien, wie das von departure unterstütze Trio 'destilat', finden immer wieder innovative Ansätze und neue Lösungen für alle Lebensbereiche und gestalten so unseren Alltag. destilat versteht Design als Prozess und Interaktion, diesen Ansatz unterstützen wir von ganzem Herzen", unterstreicht departure Geschäftsführer Christoph Thun-Hohenstein.

Zu departure

departure, wirtschaft kunst und kultur gmbh - die Kreativagentur der Stadt Wien und ein Tochterunternehmen des Wiener Wirtschaftsförderungsfonds - fördert Unternehmer und Unternehmensgründer der Creative Industries aus den Bereichen Design, Mode, Kunstmarkt, Architektur, Musik, Audiovision, Multimedia und Verlagswesen, die im urbanen Gefüge etwas bewegen wollen. Seit dem Start des Förderprogramms wurden von der Stadt Wien über departure 190 Unternehmen mit rund 13,3 Mio. Euro gefördert und mehr als 943 hoch qualifizierte Arbeitsplätze neu geschaffen oder gesichert. Diese Fördersumme löst ein privates Investvolumen von rund 52 Mio. Euro aus.

o Service Nächstes Einreichende im laufenden Fördeprogramm "classic" von departure: 21. September 2009 Nähere Informationen: www.departure.at

Die Ergebnisse des laufenden Förderprogramms C.0803 im Detail:

o Projekt Architektur: extra-light - Extraleichtbauweise Projekteinreicher: Herbert Gsottbauer

Der Projekttitel "extra-light" steht für eine leichte, stabile Holz-Stahl-Konstruktion zur Errichtung einfacher Häuser in kurzer Zeit. Dieses modulare System ist für den Einsatz in Entwicklungs- und Schwellenländern vorgesehen als Alternative zu dort vorwiegend angewandter Beton- und Ziegelbauweise. Derzeit für eingeschossige Bauten konzipiert, soll das System von Architekt Herbert Gsottbauer mit Hilfe der departure-Förderung in Höhe von 41.077 EUR auf mehrgeschossige Konstruktionen erweitert und für FSC-zertifiziertes europäisches Bauholz adaptiert werden. Der Anspruch an das Design der Elemente und deren Verbindung durch in den Holzrahmen gespannte Stahlstangen bleibt dabei konstant hoch: minimaler Materialeinsatz bei größtmöglicher Stabilität der fertigen Konstruktion.

o hg@extra-light.com

o Projekt Mode : VIENNA JEWELS Projekteinreicher: Florian Ladstaetter

In den letzten drei Jahren ist es Florian Ladstätter gelungen, seine Marke FLorian jewelry international im obersten Segment von Mode und Designschmuck zu etablieren. Mit dem von departure unterstützten Projekt VIENNA JEWELS widmet sich Florian Ladstätter nun - mit einer originellen Form der Vermarktung von Kulturgütern der Stadt Wien - einem ganz neuen Marktsegment.
Wiener Architektur, Gemälde oder bekannte Objekte werden von ihm in Schmuckstücke "übersetzt". Zentrale Idee für die Entwicklung der Produkte ist es, plattes Abbilden von Sehenswürdigkeiten zu vermeiden und stattdessen deren Ästhetik und Atmosphäre subtil in Accessoires zu übertragen. So sollen die Produkte erfrischende Erinnerungen an die Stadt Wien transportieren. Das Projekt wird mit 191.878 EUR gefördert.

o florian@ladstaetter.de
o www.beatica.com

o Projekt Multimedia: Magic Shirt Box Projekteinreicher: Merchzilla.com Simic KEG

Merchzilla bringt mit der Magic Shirt Box eine einfach zu bedienende, spielerisch angelegte Online-Plattform auf den Markt, die es ihren Nutzern ermöglicht, T-Shirts und andere Textilien zu gestalten, ihre Designs zu tauschen, online zu kaufen oder auch zu verkaufen. Kernelement ist dabei ein vom User zu drehender Würfel, dessen Seiten einzelne Funktionsabläufe im Gestaltungsprozess darstellen, wie zum Beispiel die Auswahl der Textilien oder das Gestalten deren Oberfläche. Die Ergebnisse dieses Gestaltungsprozesses werden anschließend gespeichert und anderen Usern zur Verfügung gestellt. Dies passiert nicht wie bei gängigen Anbietern über eine geschlossene Plattform, sondern über die Anbindung an gängige Social Networks wie Facebook oder MySpace. Das flexible Konzept des von departure mit 78.893 EUR geförderten Projektes ermöglicht die laufende Integration neuer Networks.

o milan@merchzilla.com
o www.merchzilla.com

o Projekt Design: Army of Art Projekteinreicher: Gabor Merö

Gabor Merö hat die Marke Advanced Minority mit eigenem Wiener Store sowie Multibrand-Vertrieb im deutschsprachigen Raum bereits sehr erfolgreich zu einem begehrten T-Shirt-Brand aufgebaut.
Mit dem von departure mit 55.322 EUR geförderten Projekt Army of Art soll Kunst für eine authentische, sich selbst finanzierende Unternehmenskommunikation genutzt werden. Je nach Aufgabenstellung gestalten nationale oder internationale Künstler eine T-Shirt-Kollektion als eigenständiges Image-Produkt, die als Kern oder zur Flankierung der Unternehmenskommunikation eingesetzt wird. Dabei ist klar zu unterscheiden zwischen T-Shirts, die als Give-aways hergestellt werden und einer Army-of-Art-Kampagne. Im Gegensatz zu T-Shirts mit Unternehmenslogos entsteht bei Army of Art ein hochwertiges Produkt, das unabhängig von der Marke des Auftraggebers ein begehrtes, eigenständiges Produkt darstellt.

o gabor.meroe@advancedminority.com
o www.advancedminority.com

o Projekt Design: Leuchtmöbel Projekteinreicher: Thomas Neuber

destilat ist ein Designbüro mit Sitz in Wien. Die Kernkompetenz liegt in den Bereichen Möbeldesign, Innenarchitektur und Corporate Design. Zu den bisherigen Kunden zählen Privatbauherren, internationale Unternehmen, aber auch lokale Auftraggeber aus dem Shop- und Gastronomiebereich. "Wir verstehen uns als Kreativpartner für Handel und Gewerbe", sagen die drei Partner Harald Hatschenberger, Thomas Neuber und Henning Weimer, "die Entwicklung eines Serienprodukts reicht dabei von der ersten zündenden Idee bis hin zum fertigen Möbelprototypen."
Mit dem Projekt Leuchtmöbel fördert departure die Entwicklung und internationale Vermarktung von vielfältig einsetzbaren und wandelbaren Lichtobjekten. Grundidee hinter der Produktlinie ist die Transformation eines zunächst unscheinbaren Gegenstandes. Auf Knopfdruck verwandelt sich der rundum verspiegelte Quader in einen skulptural wirkenden Beistelltisch. Das Fördervolumen beträgt 67.010 EUR.

o neuber@destilat.at
o www.destilat.at

o Projekt Musik: Classic 2010 Projekteinreicher: Overtones music business solutions GmbH

Overtones music business solutions berät, entwickelt und produziert von Wien aus Musik- und Kulturprojekte. In der kurzen Geschichte von Overtones konnten bereits zahlreiche Projekte erfolgreich geplant und realisiert werden.
Bislang gibt es für klassische Musik keinen zentralen Branchen-Event, der die kritische Masse und inhaltliche Qualität aufweist, um einmal jährlich zum Treffpunkt aller wichtigen Branchenvertreter zu werden. Das von departure mit 200.000 EUR geförderte Projekt Classic 2010 soll diese Lücke schließen. Mit Classic 2010 entwickelt und etabliert Overtones einen neuen, innovativen Marktplatz für die internationale klassische Musikwirtschaft. Ohne diese Plattform fehlt der klassischen Musik der Brennpunkt für den Austausch von innovativen Projekten und Geschäftsideen, für die gezielte Suche nach konkreten Lösungen und ernsthaften Partnern bei der Bewältigung der vielfältigen Probleme und Herausforderungen.

o ogrisek@overtones.eu
o www.overtones.eu

rk-Fotoservice: www.wien.gv.at/ma53/rkfoto/

(Schluss) red

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Mag. Dorothea Köb
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