Präs. LAbg. Gottweis: Absetzbarkeit der Kinderbetreuungskosten ist wichtiger Schritt zur besseren Vereinbarkeit von Familie und Beruf

Innerhäusliche Kinderbetreuung nicht abwerten

St. Pölten (OTS) - Mit der Möglichkeit Kinderbetreuungskosten abzusetzen, wird eine jahrzehntelange Forderung des Österreichischen Familienbundes erfüllt, stellte heute die Präsidentin des Österreichischen Familienbundes, LAbg. Andrea Gottweis fest.

Die bessere Vereinbarkeit von Familie und Beruf ist eine der wichtigsten familienpolitischen Herausforderungen unserer Zeit, eine Reihe von Maßnahmen ist erforderlich, um die Balance zwischen Familien- und Arbeitswelt erreichen zu können. Eine bedürfnisorientierte Kinderbetreuung, die den Wünschen der Eltern gerecht wird und gleichzeitig das Kindeswohl als oberste Priorität hat, ist für den Familienbund von großer Bedeutung. In der Diskussion geht es, so Gottweis vor allem darum, eine breite Palette von Kinderbetreuungsmöglichkeiten Eltern anbieten zu können. Neben Kindergarten und Tagesmüttern müssen besonders für die unter dreijährigen und für Randzeiten innerhäusliche Modelle angeboten werden.

Babysitter, Aupairmädchen und Leihomas mussten auch schon in der Vergangenheit Referenzen bieten, eine Zusatzqualifikation in der Höhe von 8 Stunden wird daher vom Familienbund als völlig ausreichend angesehen. Innerhäusliche Betreuungsangeboten bieten die, für Familien so wichtige Flexibilität und ermöglichen gleichzeitig Kinder in ihrer vertrauten Umgebung zu sein. Es ist absurd darin eine Abwertung oder eine Konkurrenz der institutionellen Kinderbetreuung zu sehen, betonte Gottweis abschließend.

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