Pensionskassen: "Turnaround" in Sicht

April-Ergebnis verbessert - Veranlagungen wurden umstrukturiert - Dazu kommt leichte Entspannung an den internationalen Finanzmärkten

Wien (PWK359) - Bei den heimischen Pensionskassen ist eine
positive Kehrtwendung bei den Veranlagungsergebnissen in Sicht. Per Ende März 2009 lag das Ergebnis noch bei minus 1,04 Prozent, mit Ende April verbesserte sich das Ergebnis auf plus 0,9 Prozent, gibt der Fachverband der Pensionskassen bekannt.

Fritz Janda, Geschäftsführer des Fachverbands, wertet diese Entwicklung als Signal für einen nahenden Turnaround: "Die Experten der Pensionskassen haben aus der Finanzkrise ihre Schlüsse gezogen und die Veranlagung entsprechend umstrukturiert. Der zweite Grund für die positive Entwicklung ist eine geringfügige Entspannung an den internationalen Finanzmärkten. Das Umfeld für die Veranlagung ist im Vergleich zum vierten Quartal 2008 deutlich besser geworden."

Im 4. Quartal 2008 hatten die Pensionskassen noch ein negatives Veranlagungsergebnis von minus 4,91 erzielt, das Jahresergebnis 2008 war mit minus 12,94 Prozent von der Finanzkrise deutlich gezeichnet. Der langjährige Veranlagungserfolg der Pensionskassen beträgt 5,73 Prozent, der Durchschnitt der vergangenen fünf Jahre 2,62 Prozent.

Bei Firmenpensionen zahlen Arbeitgeber und Arbeitnehmer in Pensionskassen monatlich Beiträge ein, die später in der Pension verzinst ausbezahlt werden. Rund 560.000 Österreicherinnen und Österreicher haben Anspruch auf eine Firmenpension. Die durchschnittliche Zusatzpension beträgt 490 Euro pro Monat. Insgesamt veranlagen die 19 Pensionskassen ein Vermögen von 11,5 Milliarden Euro. Sie sind damit der größte private Pensionszahler Österreichs. (hp)

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Fachverband der Pensionskassen
Dr. Fritz Janda
Tel.: (++43) 0590 900-4108
fvpk@wko.at
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