BZÖ-Grosz: 30,3 Tonnen an CO2-Emissionen allein durch Dienstreisen des Umweltministeriums!

Gipfel der heuchlerischen ÖVP-Politik "Marke: Wasser predigen und Wein saufen" - Pröll wollte Österreichern Urlaubsreisen mit dem Flugzeug verbieten

Wien (OTS) - 30,3 Tonnen an CO2-Emissionen verursachte allein das Umweltministerium in der Zeit vom 1.1.2007 bis 1.3.2009 durch Flüge der Bundesminister Josef Pröll, Nikolaus Berlakovich und führender Beamter des Ressorts. Insgesamt wurden in dieser Zeit 163.059 Flugkilometer zurückgelegt. Der Steuerzahler wurde für diese Flüge mit insgesamt 1,946.024,32 Millionen Euro zur Kasse gebeten. Davon wurden allein 134.053,97 Euro für Privatjets ausgegeben, obwohl bei den Destinationen durchaus Linienflüge verwendet hätten werden können. Bundesminister Pröll bestellte für vier Brüssel-Flüge eigene Privatjets, obwohl Linienflüge in genügendem Ausmaß vorhanden sind. Auch Luxemburg wurde regelmäßig mit sündteurem Learjets angeflogen. Diese Zahlen gehen aus einer parlamentarischen Anfrage des stellvertretenden BZÖ-Chefs Rechnungshofsprecher Abg. Gerald Grosz hervor.

"Hier offenbart sich der typische Fall der heuchlerischen ÖVP-Politik "Marke: Wasser predigen und Wein saufen". Angesichts der Tatsache, dass in diesem Zeitraum es gerade Umweltminister Pröll war, der den Österreicherinnen und Österreichern quasi verbieten wollten, Urlaubsreisen mit dem Flugzeug ins Ausland zu unternehmen stellen diese Zahlen den Gipfel der schwarzen Heuchlerei dar. Dass gerade ein Umweltministerium 30,3 Tonnen an CO2-Emissionen verursacht ist an Peinlichkeit kaum zu überbieten. Privatjets wurden bestellt, obwohl Linienflüge vorhanden gewesen wären. Die Inanspruchnahme von Flugzeugen war Gang und Gebe, obwohl günstige und schnelle Zugsverbindungen zur Verfügung standen", kritisiert Grosz.

Das BZÖ fordere klare Richtlinien, die eine sparsame Inanspruchnahme von Flügen garantiere. Die dauerhafte Verwendung von Privatjets sei angesichts des weltweit ausgebauten Flugnetzes überhaupt nicht gerechtfertigt. Gerade das Umweltministerium solle hier mit gutem Beispiel vor gehen, so Grosz abschließend.

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