VP-Walter ad Kriminalstatistik: "Einbruchshemmende Türen stärker fördern"

Wien muss sich Beispiel an Niederösterreich nehmen

Wien (OTS) - "Die aktuellen Zahlen der Kriminalstatistik belegen, dass es in Wien weiterhin ein massives Problem im Bereich der Einbruchsdiebstähle gibt. Die ÖVP Wien fordert seit langem, dass sich Wien an Niederösterreich ein Beispiel nehmen und präventive Maßnahmen wie etwa den Einbau von Sicherheitstüren oder -fenstern deutlich stärker fördern muss. Leider war die SPÖ auf diesem Ohr bis jetzt leider taub", so der Landesgeschäftsführer der ÖVP Wien, Stadtrat Norbert Walter, zur heute veröffentlichten Kriminalstatistik.

Diese weist eine Zunahme von Einbruchsdiebstählen in Wohnungen um knapp 17 Prozent sowie einen Anstieg bei Einbrüchen in Einfamilienhäuser sogar um 65 Prozent auf. "Das sind alarmierende Zahlen, die auch den zuständigen Wohnbaustadtrat endlich aufwecken sollten. Wien verweigert Besitzern von Einfamilienhäusern nämlich nach wie vor eine Förderung, wenn diese einbruchshemmende Türen oder Fenster einbauen. Generell übernimmt Wien nur 20 Prozent der Kosten oder maximal 400 Euro beim Einbau einbruchshemmender Eingangstüren. Die Wohnung muss dafür älter als 20 Jahre und zwischen 22 bis 150 Quadratmeter groß sein. Das gilt nicht für Bewohner von Eigenheimen, Reihenhäusern oder Kleingärten. Diese erhalten keinerlei Zuschüsse. Mit dieser Ungleichbehandlung und eigentumsfeindlichen Politik der SPÖ muss ein für alle mal Schluss sein", fordert Walter und verweist auf das Beispiel Niederösterreich.

Dort wird der Einbau von Sicherheitstüren, aber auch Sicherheitsfenstern und Alarmanlagen bei Wohnungen und Wohnhäusern und Eigenheimen gefördert. Und zwar deutlich höher als in Wien, nämlich in Höhe von 30 Prozent der Kosten (bis zu 1000 Euro bei Wohnungstüren in Mehrfamilienhäusern und bei Alarmanlagen; sogar bis 2000 Euro bei Sicherheitstüren und -fenstern in Eigenheimen!). "Die Stadt Wien ist aufgefordert, alle Maßnahmen zu ergreifen, um die Einbruchskriminalität zu bekämpfen bzw. Sicherheitsvorkehrungen zu fördern. Die Förderung von privaten Sicherheitsvorkehrungen muss so einfach, sozial und gerecht wie möglich passieren. Der Wohnbaustadtrat ist gefordert, rasch entsprechende Maßnahmen zu setzen", so Walter abschließend.

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