SPÖ-EU-Wahlkampfauftakt (4) - Blecha: Nicht über EU ärgern, sondern helfen, sie zu verändern

"Wir müssen unsere Pensionen gegen die Privatisierungshyänen verteidigen"

Wien (SK) - "Wir wollen ein anderes Europa, ein soziales, nicht dieses neoliberale und konservative", betonte der Chef des Pensionistenverbandes Österreich (PVÖ) Karl Blecha beim Wahlkampfauftakt der SPÖ am Freitag. In Richtung "konservativer und neoliberaler Politiker" unterstrich Blecha seine bisherige Haltung:
"Auf den demographischen Wandel haben sie mit der Zertrümmerung des Sozialstaates reagiert", was sich vor allem an den Vorhaben zu den Alterssicherungen "in allen konservativ regierten Staaten" gezeigt hat, wo das "Dreisäulenmodell propagiert wurde", so Blecha. In Österreich seien dies Schüssel und Grasser gewesen, betonte Blecha. "Wir müssen unsere Pensionen gegen die Privatisierungshyänen verteidigen", bekräftigte Blecha die bisherige EU-Politik der SPÖ. Zuerst sei für Beschäftigung zu sorgen und der Kampf gegen die Arbeitslosigkeit junger Menschen zu führen, so Blecha. ****

"Es ist das beste Team, das wir jemals aufgestellt haben, 'Das A-Team für Europa'. Aber alles hängt davon ab, was wir in den nächsten 30 Tagen tun. Von uns hängt es ab, ob das Team siegt oder nicht!", erklärte Blecha. "In allen Ländern müssen wir Informationsarbeit leisten, müssen wir aufzeigen, müssen wir klar machen, dass die Politik, die in Brüssel und Straßburg gemacht wird, natürlich unser Leben in einem hohen Maße beeinflusst", betonte der Pensionisten-Chef. (Schluss) mo

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