FP-Günther: Kritik an Wiener Linien im Sonderausschuss bestätigt

Managementfehler dürfen nicht mehr vorkommen

Wien, 08-05-09 (OTS) - Der von der FPÖ aufgedeckte Skandal rund um Intervallausdünnungen vor allem bei den Bussen der Wiener Linien hatte zu dem heutigen Sonderausschuss im Wiener Rathaus geführt und erste Ergebnisse gebracht. Managementfehler in den betroffenen Garagen und mangelnde Kontrolle in der Zentrale hatten zu akutem Personalmangel und dadurch zu Wartezeiten bis zu 45 Minuten etwa auf der Linie 14A geführt, berichtet FPÖ-Gemeinderat Dr. Helmut Günther.

120 fehlende Mitarbeiter im Fahrpersonal sollen nun durch bislang 95 Neuaufnahmen wettgemacht werden. Dieses Ergebnis hat der öffentliche Druck von FPÖ und FA (Freiheitliche Arbeitnehmer) gebracht. Einige Antworten ist SPÖ-Stadträtin Brauner jedoch schuldig geblieben:

Warum haben sich die Wiener Linien personell nicht auf das EU-Arbeitszeitruhegesetz vorbereitet?

Warum konnten die Managementfehler vor allem in der Garage Raxstraße unbemerkt bleiben?

Nachdem das EU-Arbeitszeitruhegesetz nun vorerst einmal nicht kommt, gibt es für Personalengpässe durch längere Ruhezeiten der Fahrer keine Begründung mehr. Werden die Buslinien ab jetzt wieder in fahrgastfreundlichen Intervallen verkehren?

Die Kunden der Wiener Linien warten auf Antworten, betont Günther. (Schluss)am

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