ASFINAG: Sperre des Talüberganges Schottwien war Fehlalarm

Graz (OTS) - Die knapp einstündige Sperre der Semmering Schnellstraße S 6 aufgrund eines vermuteten Risses im Talübergang Schottwien als Folge des nächtlichen Erdbebens im Raum Mürzzuschlag war ein falscher Alarm. Der 632 Meter lange Talübergang hat durch das Erdbeben keinerlei Schäden davongetragen. Das ergab eine neuerliche Besichtigung im Zuge der Sperre um die Mittagszeit.

Kurz nach zwölf Uhr meldeten sich besorgte Anrainer in der ASFINAG-Überwachungszentrale in Mürzzuschlag. Sie sagten, sie hätten einen lauten Knall gehört und außerdem einen Riss im Talübergang Schottwien entdeckt. Die ASFINAG-Überwachungszentrale veranlaßte aus Sicherheitsgründen eine sofortige Sperre der Strecke und eine neuerliche Kontrolle des Bauwerkes. Der vermeintliche Riss entpuppte sich als Schiene für ein Brücken-Inspektionsgerät, der laute Knall nach Rückfrage beim Militärkommando Steiermark schließlich als Überschallknall eines Eurofighters. Die Sperre der Semmering Schnellstraße wurde daraufhin aufgehoben.

Bereits in den frühen Morgenstunden wurden die Tunnelanlagen der Semmering Schnellstraße im Erdbeben-Gebiet (Ganzstein, Spittal, Semmering, Steinhaus, Krieglach und Wartberg) einer Kontrolle unterzogen. Im Schritt-Tempo wurden die Röhren abgefahren und auf Risse inspiziert. Schäden wurden keine entdeckt. Auch an den Betriebsgebäuden der einzelnen Tunnelanlagen wurden Begehungen durchgeführt.

Auch der Talübergang Schottwien war bereits am Vormittag einer Sonder-Kontrolle unterzogen worden. Dabei wurden ebenfalls keinerlei Beschädigungen festgestellt.

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