Mölzer: ÖVP soll endlich Österreichs Interessen in Brüssel vertreten

Dass europäische Politik so gut wie keine österreichische Handschrift trägt, ist Folge der schwarzen EU-Bejubelungspolitik

Wien (OTS) - Wenn Josef Pröll meint, die europäische Entwicklung solle die österreichische Handschrift tragen, dann sei wohl der Wunsch der Vater des Gedankens, sagt der freiheitliche EU-Abgeordnete und Spitzenkandidat Andreas Mölzer zu den heutigen Aussagen des ÖVP-Obmannes. "Bislang hat die europäische Entwicklung so wie keine österreichische Handschrift getragen. Und daran ist die ÖVP mit ihrer EU-Bejubelungspolitik nicht unbeteiligt. Denn die Schwarzen vertreten bekanntlich nicht die österreichischen Interessen in Brüssel, sondern die Brüsseler Interessen in Österreich. Und dass sich daran etwas ändern wird, ist mehr als unwahrscheinlich", betont Mölzer.

Die erste Bewährungsprobe für Pröll, ob die europäische Entwicklung auch eine österreichische Handschrift trage, sei, so der FPÖ-Spitzenkandidat, die Frage des Bankgeheimnisses. "Den deutschen Finanzminister Steinbrück wegen dessen Verunglimpfung Österreichs als Steueroase zu kritisieren, ist zu wenig. In dieser für unser Land so wichtigen Angelegenheit muss sich Pröll auf die Hinterbeine stellen, um den Druck aus Berlin abzuwehren", schließt Mölzer.

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