>VIENNAFAIR The International Contemporary: Art Fair FOCUSED ON CEE< von 7. bis 10. Mai 2009: Klarer Fokus und hohe Qualität führen zum Erfolg

Wien (OTS) - +++ >VIENNAFAIR< ist die größte internationale Kunstmesse Österreichs +++ 122 Galerien präsentieren weit über 1.000 KünstlerInnen +++ Größter CEE-Schwerpunkt seit Bestehen der >VIENNAFAIR< +++ Neue Strategien im Kunstmarkt als Rahmenprogramm

"Es ist eine Erfolgsgeschichte aus Mitteleuropa, die wir mit der fünften Ausgabe der >VIENNAFAIR< präsentieren. 29 Galerien aus Ost-und Südosteuropa, so viele wie noch nie, konnten wir für eine Teilnahme an der >VIENNAFAIR 2009< gewinnen", freut sich DI Matthias Limbeck, Geschäftsführer für New Business, Marketing & CEE bei Veranstalter Reed Exhibitions Messe Wien. Insgesamt 122 Galerien präsentieren auf der >VIENNAFAIR< von 7. bis 10. Mai Werke von mehr als tausend Künstlerinnen und Künstlern in der Halle A der Messe Wien. "Ich möchte dem gesamten Team und besonders dem Messebeirat für die gute und erfolgreiche Zusammenarbeit danken."

Mix aus renommierten internationalen und österreichischen Galerien

"Das Interesse von internationalen Galerien an der >VIENNAFAIR< bestätigt nicht nur die Attraktivität des Messestandortes Wien für Galerien aus Ost- und Südosteuropa", kommentiert Edek Bartz, Exhibition Director der >VIENNAFAIR<, die umfangreiche Liste der teilnehmenden Galerien. "Mit einigen neuen TeilnehmerInnen aus dem westlichen EU-Raum können wir dem Publikum einen Mix aus internationalen wie österreichischen renommierten Galerien und interessanten Newcomern bieten", erklärt Bartz. 47 Galerien aus Österreich, 45 aus Westeuropa, eine aus den USA und 29 aus den Schwerpunktländern Ost- und Südosteuropas machen die >VIENNAFAIR< zu einem einmaligen Kunsterlebnis - und zwar sowohl für SammlerInnen als auch für Kunstinteressierte, die einen breiten und qualitativ hochwertigen Querschnitt durch die zeitgenössische Kunstproduktion sehen können.

Eine Erfolgsgeschichte aus Mitteleuropa:

Der CEE-Schwerpunkt der >VIENNAFAIR<

Mit 29 teilnehmenden Galerien aus Ost- und Südosteuropa ist der CEE-Schwerpunkt in diesem Jahr der stärkste in der Geschichte der >VIENNAFAIR<. Besonders die langjährige Unterstützung der Teilnahme der Galerien durch die ERSTE BANK hat der Initiative der >VIENNAFAIR< einen nachhaltigen Erfolg beschert. Die ins Förderprogramm der ERSTE BANK aufgenommenen Galerien sind: 2META Gallery (Bukarest), Galerija Alkatraz (Ljubljana), czarna galeria (Warschau), Feriancova Contemporary (Bratislava), Galerija Fotografia (Ljubljana), Heppen Galeria (Warschau), hunt kastner artworks (Prag), Inda Galéria (Budapest), Ivan Gallery (Bucharest), Kisterem (Budapest), kressling gallery (Bratislava), Galeria Leto (Warschau) lokal_30 (Warschau), andreiana mihail gallery (Bucharest), New Moment Ideas Gallery (Belgrad), P.A.R.A.S.I.T.E (Ljubljana), Galerija Photon (Laibach), Photoport (Bratislava), Galeria Pies (Pznan), Program Art Gallery (Warschau), Faur Zsófi - Ráday Galeria (Budapest), Simonis Gallery (Warschau), Galerija Skuc (Laibach), SPACE Projects (Bratislava), Tulips & Roses (Vilnius), Viltin Galéria (Budapest) und die ZAK BRANICKA Foundation (Krakau). Point Contemporary (Bucharest) stellt als Young Gallery aus und die acb Galéria (Budapest) nimmt im normalen Galerieprogramm an der >VIENNAFAIR< teil.

Das Engagement der ERSTE BANK ist Teil der Sponsoringstrategie, das die Bank mit "Kontakt - Das Programm für Kultur und Zivilgesellschaft" verfolgt. "Kontakt" hat zum Ziel, eine lebendige Infrastruktur im Kulturbereich zu fördern und dabei die zentraleuropäische Dimension kultureller Leistungen zu betonen. Der Aufbau und die Pflege von Partnerschaften stehen im Mittelpunkt. Langfristige Partnerschaften, die Initiierung von grenzüberschreitenden Projekten und der Kontakt zwischen Kooperationspartnern sind der ERSTE BANK besonders wichtig. Die einzelnen Projekte und Menschen bewirken im lokalen Kontext viel -miteinander in Kontakt gebracht entsteht ein großes Potenzial. "Wie bereits in den vergangenen Jahren ist uns der CEE-Schwerpunkt der >VIENNAFAIR< ein besonderes Anliegen. Durch die Unterstützung der osteuropäischen Galerien ermöglichen wir nicht nur deren Teilnahme auf der Messe, sondern tragen auch zur Stärkung der >VIENNAFAIR< bei. Wir freuen uns, dass auf der diesjährigen >VIENNAFAIR< mit der Präsentation von "tranzit", einem weiteren Projekt der Erste Bank eine Verbindung, ein Kontakt innerhalb unseres Programms "Kontakt" gelungen ist", sagt Ruth Goubran, Head of Community Affairs and Sponsoring der ERSTE BANK.

Internationalität bewahren und den heimischen Markt stärken

Wie bereits in den vergangenen Jahren stellen die Galerien aus Deutschland mit 27 Teilnehmern das stärkste internationale Länderkontingent der >VIENNAFAIR<. Angeführt vom Mitglied des Messebeirats Guido W. Baudach mit einem starken Malerei-Prgramm (André Butzer, Bjarne Melgaard und Thomas Zipp) das er gemeinsam mit der Wiener Galerie Krinzinger zeigt, präsentiert sich Berlin mit neun TeilnehmerInnen. Mikael Andersen zeigt unter anderen Skulpturen der jungen Cragg-Schülerin Lucy Teasdale, Fotografie ist bei carlier | gebauer (Paul Graham) und der DNA Galerie mit Tatsumi Orimoto und bei ftc. fiedler taubert contemporary mit Keller & Wittwer zu sehen. Die Galerie open zeigt Objekte des Schweizers Florian Japp, Rasche Ripken bringen den jungen deutschen Maler Markus Willeke, Olaf Stüber ein Soloprojekt des 1971 geborenen Österreichers Marc Aschenbrenner für die ZONE1 und Antje Wachs hat wie schon letztes Jahr auch Clarina Bezzola im Programm.

Erstmals mit acht Galerien an der >VIENNAFAIR< vertreten ist der Kunstplatz Köln. Die Baukunst Galerie bringt den Briten Paul Pagk erstmals nach Österreich; Klaus Benden präsentiert Amerikanische Pop Art mit Roy Lichtenstein oder Andy Warhol; Sebastian Brandl zeigt eine Soloshow von Franz Burkhardt; DREI Raum für Gegenwartskunst zeigt unter anderem Malerei der Schülerin von Herbert Brandl, Sabrina Hausperger; Fiebach & Minninger widmen ihren Messeauftritt ganz den Bildern von Josef Schulz; die k. u. k. Galerie zeigt Werke des Bosniers Damir Niksic; Mirko Mayer hat Bilder des jungen Australiers Edward Wright im Programm, und Susanne Zander die Fotoarbeiten des Tschechen Miroslav Tichy.

Große Vielfalt an deutschen Galerien

Weitere Galerien aus Deutschland sind Fluegel-Roncak (Nürnberg) mit einem klassischen Programm von Robert Indiana bis Julian Opie und die auf Fotografie spezialisierte Flo Peters Gallery (Hamburg, unter anderen Fotos von Elliott Erwitt). Außerdem sind bei der >VIENNAFAIR< vertreten: Robert Drees (Hannover), der die junge Malerin Hanna Nitsch nach Wien bringt, Klaus Gerrit Friese (Stuttgart) mit Werken von William N. Copley oder Karin Kneffel und Mehrfach-Teilnehmerin Hollenbach (Stuttgart) mit Lichtkunst- und Medienarbeiten der Italienerin Chiara Dynys.

Den drittstärksten Städteauftritt aus Deutschland bringen Münchner Galerien mit Renate Bender, die in ihrem Querschnitt aus dem Galerienprogramm auch Alfred Haberpointner dabei hat; die Galerie von Braunbehrens mit einem Schwerpunkt auf Koreanischer Kunst (u.a. Kim Dong-Yoo, Kim Hyunsik, Sung Min Park); Francoise Heitsch, die Klaus vom Bruch einen Einzelstand widmet; steinle contemporary u.a. mit Michael Kienzer und Simon Wachsmuth, und die Galerie Traversée u.a. mit Arbeiten des US-Amerikaners und documenta-Teilnehmers Allan Sekula.

Starke Auftritte aus Italien, Frankreich, Portugal und Großbritannien

Fünf Galerien sind aus Italien angereist: Die Galerie 41 artecontemporanea (Turin) bringt Gosia Turzeniecka; goethe 2 (Bozen) ein Projekt von Christoph Hinterhuber; Massimo Carasi (Mailand) bringt u.a. Malerei des Amerikaners Michael Bevilacqua; Traghetto (Rom) zeigt die perforierten Leinwandportraits der Norwegerin Anne-Karin Furunes, und Biasutti & Biasutti zeigen Assemblagen von Daniel Spoerri.

Frankreich ist in diesem Jahr mit fünf Galerien vertreten. Eric Dupont (Paris) bringt Marine Joatton für die ZONE1; die JGM Galerie (Paris) zeigt Lichtkunst von Keith Sonnier; Michel Rein (Paris) bringt Zeichnungen von Dan Perjovschi, und Suzanne Tarasiève (Paris) neben anderen auch Fotografien des Russen und Venedig-Biennale-Teilnehmers Boris Mikhailov. Die Galerie Sollertis (Toulouse) schließlich bringt Malerei und Skulptur u.a. von Madeleine Berkhemer.

Portugal und Großbritannien sind mit je zwei Galerien in Wien dabei. Filomena Soares (Lissabon) hat Werke der Iranerin Shirin Neshat im Gepäck, und Zaum Projects (Lissabon) zeigt Lichtarbeiten der Deutschen Regine Schumann. Hidde van Seggelen (London) hat wieder Skulpturen von Andy Holden mitgebracht, und die Wilkinson Gallery (London) zeigt u.a. Arbeiten aus der Serie "Woodsman" von George Shaw.

Wie schon in den letzten Jahren ist die Galerie Lelong (Zürich/Paris/New York) in Wien vertreten und zeigt einen Schwerpunkt auf Zeichnung (u.a. mit Georg Baselitz, Günther Förg und Antoni Tàpies), wieder dabei ist auch Distrito Cu4tro (Madrid, u.a. mit Caetano di Almeida und Richard Deacon). Erstmals zur >VIENNAFAIR< kommen aus Spanien die trayecto galería (Vitoria-Gasteiz) mit Fotografien von Juan Hidalgo und die Motive Gallery (Amsterdam) u.a. mit Objekten von Lucy & Jorge Orta. Einen Schwerpunkt bei Editionen setzen White Columns aus New York mit Arbeiten u.a. von Rita Ackermann oder Anne Collier.

Heimische Kunstszene zeigt Präsenz

Aus Österreich wurden 47 Galerien für die Teilnahme an der >VIENNAFAIR< zugelassen. Natürlich dürfen auf einer österreichischen Kunstmesse Positionen wie Siegfried Anzinger (Galerie Welz, Salzburg), Christian Ludwig Attersee (Galerie Heike Curtze, Wien), Herbert Brandl (Galerie nächst St. Stephan, Wien) Gunter Damisch (Galerie Elisabeth & Klaus Thoman, Innsbruck), Jakob Gasteiger (Galerie Schmidt, Reith), Franz Graf (Galerie Patrick Ebensperger, Graz), Otto Muehl (Galerie Konzett, Graz/Wien), Peter Kogler (Galerie Johann Widauer, Innsbruck), Brigitte Kowanz (Galerie Krobath, Wien), Maria Lassnig (Galerie Kratochwill, Wien), Alois Mosbacher (Galerie Altnöder, Salzburg) Hermann Nitsch (Galerie Weihergut, Salzburg), Erwin Wurm (Galerie Krinzinger, Wien), Peter Weibel (Galerie Grita Insam, Wien) oder Arnulf Rainer (Galerie 422, Gmunden) nicht fehlen. Auszüge aus ihrem jungen Programm zeigen die Galerie Charim (Wien) mit dem Reznikov-Award Preisträger Moussa Kone, die Galerie Hilger (Wien) mit dem Biennale-Teilnehmer Miha Strukelj und die Galerie Walker (Weitzelsdorf) mit Gudrun Kampl und Deborah Sengl.

Junges Programm gibt es auch bei Dana Charkasi (Wien), die Objekte von Karl Karner zeigt, sowie bei der Galerie Frey (Wien) mit Malerei von Bernard Ammerer; habres+partner (Wien) präsentieren u.a. den jungen Kolumbianer Andres Ramirez Gaviria; in der Galerie Andreas Huber (Wien) gibt es Werke vom T-Mobile art award-Preisträger Leopold Kessler zu sehen, bei layr:wuestenhagen contemporary (Wien) Malerei von Tillman Kaiser, und bei Mezzanin (Wien) Arbeiten von Manuel Gorkiewicz. Auch zwei erst kürzlich gegründeten Galerien hat die Messejury eine Chance gegeben: Klaus Strickner (Wien) widmet seinen Messeauftritt dem Medienkünstler Helmut Mark und die Galerie Karol Winiarzyk (Wien) zeigt u.a. den in Wien lebenden Kanadier Daniel Domig.

Auf Fotografie spezialisiert haben sich die Galerien Momentum (Wien), die Werke von Anja Manfredi und Gerd Hasler zeigt sowie Westlicht (Wien) mit Klassikern wie Nobuyoshi Araki und Franz Hubmann im Programm. Fotografie ist u.a. auch bei der Galerie Brunnhofer (Linz) mit Iris Andessner und mit Herwig Kempinger bei Georg Kargl Fine Arts (Wien) zu sehen.

Outsider Art zeigt die Galerie Chobot (Wien) mit Michael Nedjar; Wolfgang Exner (Wien) präsentiert Collagen von Christo und Jeanne-Claude; die Galerie Knoll (Wien) zeigt die Biennale-Teilnehmer AES+F; die Galerie Steinek (Wien) widmet Arnulf Rainer eine Soloshow. Den jungen Italiener Giulio Camagni hat die Artmark Galerie (Wien) im Programm, Engholm Engelhorn (Wien) zeigt in ihrem Querschnitt durch das Galerieprogramm Anna Jermolaewa; Martin Janda (Wien) präsentiert u.a. Maja Vukoje; die Galerie Lang (Wien) präsentiert erstmals die junge Bulgarin Juliana Do; Lisi Hämmerle (Bregenz) zeigt eine Installation zum Ausstellungsprojekt "Changing Cities: Detroit -Bregenz - Detroit", und Hubert Winter (Wien) widmet seinen Messestand ganz der SOSka Group aus der Ukraine.

ZONE1: Die Sonderpräsentationen der >VIENNAFAIR<

Die vor zwei Jahren ins Leben gerufene ZONE1 wird auch in diesem Jahr im zentralen Ausstellungsbereich der >VIENNAFAIR< für außergewöhnliche Präsentationen sorgen. In einem offenen Standsystem können Galerien auf jeweils 20 m2 Einzelpräsentationen von Arbeiten junger KünstlerInnen zeigen. Die ZONE1 wird wie im Vorjahr vom Bundesministerium für Unterricht, Kunst und Kultur unterstützt. Neu in der ZONE1 sind die Galerie Michaela Stock (Wien) mit Arbeiten von Patrick Baumüller sowie die Galerie tazl (Weiz) mit Arbeiten von Martin Bruno Schmid. Die Turiner Galerie 41 artecontemporanea bringt Werke von Gosia Turzeniecka nach Wien. Mit Dacia Manto ermöglicht die Galleria Studio Legale (Rom) die dritte Position innerhalb der umfangreichen italienischen Präsenz in der ZONE1, die mit der Galerie goethe 2 (Bozen) und dem Künstler Christoph Hinterhuber noch verstärkt wird. hilger contemporary wird Lichtobjekte von Ivana Franke präsentieren. Suppan Contemporary zeigt mit Philipp Aduatz eine Position an der Schnittstelle von Kunst und Design, Eric Dupont bringt aus Paris die Künstlerin Marina Joatton und mit Paolo Grassino holt die Galerie MAM Mario Mauroner Contemporary Art, eine weitere italienische Künstlerposition, in die ZONE1. Artelier Contemporary (Graz) zeigt das Projekt "Mirror-Displacement #77 Boat" von Gustav Troger und Olaf Stüber (Berlin) präsentiert den 1971 in Linz geborenen Marc Aschenbrenner.

Skulptur als Willkommensgruß zur >VIENNAFAIR 2009<

"Volumen" ist der Titel der Skulptur des österreichischen Künstlers Jakob Gasteiger, die die BesucherInnen der >VIENNAFAIR 2009< in der Halle A in Staunen versetzt. Als 25 Meter langer schwarzer Hightech-Kunststoffballon mit einem Durchmesser von sieben Metern, schwebt die Skulptur in einer Höhe von vier Metern oberhalb des ZONE1 Restaurants. In der zeitgenössischen Kunstszene gilt Jakob Gasteiger als Grenzgänger, der mit seinen Arbeiten zwischen Malerei, Zeichnung und Skulptur balanciert. Mit seinem Markenzeichen, der "Kammspachtel", frisiert der gebürtige Salzburger und ausgebildete Bühnenbildner seit den 1980er Jahren seine abstrakten Bilder und hat damit international Erfolg. Mit seiner Skulptur "Volumen", die bereits in St. Peter an der Sperr, einer ehemaligen Dominikanerklosterkirche in Wiener Neustadt zu sehen war, thematisiert Jakob Gasteiger den umgebenden architektonischen Raum und spielt mit dem Gegensatz des leichten Materials und der schwarzen Farbe des Ballons, die ihm eine bedrohliche Monumentalität verleiht.

Internationale Fachexperten diskutieren über Wien als Ort innovativer kultureller Produktion und über Präsentationsformen zeitgenössischer Kunst heute.

Bereits zum zweiten Mal veranstaltet Reed Exhibitions Messe Wien mit Unterstützung und in Kooperation mit departure wirtschaft, kunst und kultur gmbh im Rahmen der >VIENNAFAIR< ein Diskursprogramm. In hochkarätigen Podiumsdiskussionen thematisieren Experten aktuelle Präsentationsformen zeitgenössischer Kunst und Wien als Ort innovativer kultureller Produktion. Vor dem Hintergrund des von departure veranstalteten Ausstellungsprojektes "curated by_vienna 09", an dem 18 Wiener Galerien teilnehmen, diskutieren unter anderen die Kuratoren Dan Cameron (Gründungsdirektor und Chefkurator, Prospect. 1, New Orleans), Jérome Sans (Direktor, Ullens Center for Contemporary Art, Peking), Matthew Higgs (Direktor, White Colums, New York) und Gianni Jetzer (Direktor, Swiss Institute Contemporary Art, New York) mit weiteren international renommierten Fachexperten aus der Kunstwelt über kuratorische Praktiken sowie gegenwärtige Strömungen in der zeitgenössischen Kunst.

Ein besonderes Programmhighlight bildet dabei die Diskussionsrunde mit dem Titel "All Art Isn`t Global Yet". Der Kunstkritiker der New York Times, Michael Kimmelman, thematisiert dabei gemeinsam mit dem russischen Kurator Victor Misiano und Iwona Blazwick, der Direktorin der Whitechapel Art Gallery in London, die Relevanz nach wie vor bestehender regionaler Strömungen in einer anscheinend globalisierten Kunstszene. In dieser Diskussionsrunde werden folgende Fragen besprochen: Gibt es einen neuen Fokus auf kulturelle Vielfalt und regionale Bezüge in der zeitgenössischen Kunst? Und welche Auswirkungen könnte dies für die lokalen europäischen Kunstszenen haben? Warum zeigen russische KünstlerInnen andere Kunstwerke in Russland als im Ausland? Und warum sind nationale Ausstellungen nach wie vor die häufigste Präsentationsform für zeitgenössische Kunst? Moderiert wird diese spannende Podiumsdiskussion von Christoph Thun-Hohenstein, Geschäftsführer von departure wirtschaft, kunst und kultur gmbh in Wien, und Simon Rees, Chefkurator des Contemporary Art Center in Vilnius. Weitere Detailinformationen zu allen Diskussionen finden sich im beigelegten Programm oder unter www.curatedby.at, www.viennafair.at

Um möglichst vielen Interessierten die Teilnahme an den Diskussionen zu ermöglichen, stellt departure wirtschaft, kunst und kultur gmbh ein limitiertes Kontingent an kostenlosen Eintrittskarten zur Verfügung. Nach einer persönlichen Anmeldung unter der E-Mail-Adresse viennafair_panelprogram@departure.at können BesucherInnen ihre Eintrittskarte beim VIP-Counter der >VIENNAFAIR 2009< abholen.

departure wirtschaft, kunst und kultur gmbh ist die Förderorganisation und zentrale Anlaufstelle der Stadt Wien im Bereich der Creative Industries einschließlich bildender Kunst und Kunstmarkt. departure wurde im Herbst 2003 als Österreichs erste eigenständige Wirtschaftsförderungs- und Servicestelle für Unternehmen der Creative Industries gegründet und gilt inzwischen europaweit als erfolgreiches Modell der Innovationsförderung auf Wettbewerbsbasis. Seit dem Start des Förderprogramms wurden 190 Unternehmen mit rund 13,3 Mio. Euro gefördert. (www.departure.at)

Wirtschaftskammer Wien vergibt zwei Preise im Wert von 10.000 Euro für die besten Messestände

Die Wirtschaftskammer Wien unterstützt auch heuer die >VIENNAFAIR< als wichtige Maßnahme zur Internationalisierung des Kunststandorts Wien. Zum vierten Mal vergibt daher eine hochkarätige Jury - Brigitte Jank, Präsidentin der Wirtschaftskammer Wien, Gerald Bast, Rektor der Universität für angewandte Kunst, Sabine Breitwieser, freie Kuratorin und Generalsekretärin von CIMAM, Rita Vitorelli, Herausgeberin des Kunstmagazins spike und Vitus H. Weh, Künstlerischer Leiter des quartier 21/MQ - den Galerienpreis der Wirtschaftskammer Wien für die beste Standgestaltung bei der >VIENNAFAIR 2009<. Erstmals wird heuer der Galerienpreis in zwei Kategorien vergeben: "emerging gallery prize" und "established gallery prize". Die gelungensten Standpräsentationen einer jungen, innovativen Galerie und einer bereits länger am Markt etablierten Galerie werden mit je 5.000 Euro honoriert, was einer Verdoppelung des letztjährigen Preisgeldes entspricht. KommR Brigitte Jank, Präsidentin der Wirtschaftskammer Wien, wird den Galerienpreis im Rahmen der Vernissage am 6. Mai 2009, um 18 Uhr an die GewinnerInnen überreichen. "Es ist eine Auszeichnung für das Engagement, das die Galeristen in die Auswahl und die Präsentation ihrer KünstlerInnen investieren. Zusätzlich bekommen die Sieger-Galerien mediale Aufmerksamkeit, die eine Positionierung im Umfeld erleichtert. Damit leistet der Preis auch wertvolle Nachwuchsarbeit", bekräftigt Präsidentin KommR Brigitte Jank das Engagement der Wirtschaftskammer Wien im Rahmen der >VIENNAFAIR 2009<.

Österreichische und internationale Kunstinstitutionen kooperieren mit der >VIENNAFAIR<

Nicht nur für die ZONE1, auch im Informationsbereich der >VIENNAFAIR< werden die Kooperationen mit Museen und Kunstinstitutionen erfolgreich weitergeführt.

Im Rahmen einer erweiterten Kooperation präsentieren sich Kunstinstitutionen bei der >VIENNAFAIR<, legen ihren Aussendungen einen Gutschein für einen ermäßigten Eintritt zur >VIENNAFAIR< bei oder gewähren >VIENNAFAIR<-BesucherInnen während der Messe Gratis-bzw. ermäßigten Eintritt in die jeweilige Einrichtung.
Folgende Institutionen kooperieren 2009 mit der >VIENNAFAIR<:
Albertina (Wien), Alexander Reznikov Collection (Wien/Moskau), Augarten Contemporary (belvedere, Wien), Bank Austria Kunstforum (Wien), basis wien, BAWAG Contemporary (Wien), KÖR Kunst im öffentlichen Raum Wien, Kulturkontakt Austria (Wien), Kunsthalle Wien, Kunsthistorisches Museum Wien, Lentos Kunstmuseum Linz, lower austria contemporary (kunst im öffentlichen raum niederösterreich, KUNSTRAUM NOE, Kunsthalle Krems, NÖ Landesmuseum, Art/Brut Center Gugging, Hermann Nitsch Museum im Museumszentrum Mistelbach, Arnulf Rainer Museum), MAK Österreichisches Museum für angewandte Kunst/Gegenwartskunst (Wien), Universität für angewandte Kunst (Wien), MUMOK Museum moderner Kunst Stiftung Ludwig Wien, ESSL MUSEUM Kunst der Gegenwart (Klosterneuburg) und Sammlung Verbund (Wien), Ve.Sch Verein für Raum und Form in der bildenden Kunst (Wien) und das Wien Museum.

Besonders stark bei Kooperationen mit Kunstinstitutionen ist heuer die Achse Wien-Budapest. So werden 2009 sechs Kunstinstitutionen aus Budapest - Budapest Galéria, Kiscelli Múzeum, Ludwig Múzeum Museum of Contermporary, Mai Manó House Hungarian House of Photography, Mücsnarnok Kunsthalle und Studio of Young Artists Association - in einer kleinen Sonderschau zeitgenössische Kunst präsentieren.

Der Kunstplatz Wien als Anziehungspunkt für internationale Kunstsammler: Die Sonderprogramme der >VIENNAFAIR 2009<
Über ein speziell entwickeltes Programm während der Messe sowie durch Museumsbesuche und Sonderführungen rund um die >VIENNAFAIR< werden wieder zahlreiche internationale Kunstsammler nach Wien gebracht und damit eine wichtige Basis für den wirtschaftlichen Erfolg der teilnehmenden Galerien geschaffen. Die Stadt Wien fördert wie immer das internationale Kunstsammlerprogramm. Ein Vortragsprogramm und Präsentationen von Kunstinstitutionen aus Österreich und Osteuropa runden das vielfältige Angebot der >VIENNAFAIR 2009< ab.

>VIENNAFAIR<-Special am letzten Messetag:

Freier Eintritt zur >VIENNAFAIR 2009< für alle Mütter am Muttertag Unter dem Motto "Muttertag @ VIENNAFAIR" bietet Reed Exhibiton Messe Wien in Kooperation mit 88.6, der Tageszeitung Die Presse am Sonntag, den 10. Mai, für alle kunstinteressierten Mütter ein spezielles Muttertagsgeschenk: freier Eintritt für alle Mütter und Kinder bis 14 Jahre, ermäßigter Eintritt für die Begleitung via Online-Ticketing, kostenlose Kinderbetreuung, Malen für Kinder am Die Presse-Stand (Stand A0002) in der Halle A und Kinderführungen, unterstützt von der ERSTE BANK. Weiters verlost 88.6 Muttertags-PACKAGES und Gerstner Exhibition & Congress Catering überrascht mit einem MUTTERTAGS-KUNSTLUNCH im VIENNAFAIR-Restaurant (Platzreservierung erforderlich: gastro@gerstner.at).

Sponsoren der >VIENNAFAIR< 2009:
Hauptsponsor
ERSTE BANK
Sponsoren & Kooperationspartner
ADLS, AUA - Austrian Airlines, BMW, departure Wirtschaft, Kunst und Kultur gbmh, De France, Le Meridien, Das Triest, Linz09, Wien Tourismus, Wirtschaftskammer Wien.

Förderer
BMUKK Bundesministerium für Unterricht, Kunst und Kultur, Kulturamt der Stadt Wien
Weitere Unterstützer
Illy Caffe, Vöslauer, Die Presse, Ö1, 3sat, 88,6

Wichtig: Presseinformationen und Fotos sind auch im Internet unter www.viennafair.at abrufbar. Bitte vergessen Sie nicht, die Fotoquelle anzugeben.

Rückfragen & Kontakt:

Reed Exhibitions Messe Wien/Presse & PR:
Leitung: Mag. Paul Hammerl

Mag. Jasmin Medani, Tel. +43 (0)1 727 20-226
E-Mail: jasmin.medani@messe.at

Stephanie Raidl, Tel. +43 (0)1 727 20-224
E-Mail: stephanie.raidl@messe.at

Mag. Christina Werner, w.hoch.2wei, Tel. +43 (0)1 524 96 46-22
E-Mail: werner@kunstnet.at

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