FP-Günther: Kontrollamt zerlegt Wiener Linien

Unglaubliche Schlampereien und seltsamer Preisverfall

Wien, 08-05-09 (OTS) - Der Kontrollamtsbericht über die "Standsicherheitskontrolle der Masten der Wiener Straßenbahn" brachte zahlreiche Ungereimtheiten und haarsträubende Fehler zu Vorschein, ist FPÖ-LAbg. Dr. Helmut Günther über die festgestellten Defizite entsetzt. Beim Erhöhen der Tarife sind SPÖ und Wiener Linien weitaus effizienter als bei der Erledigung der eigentlichen Aufgaben.

Eher dubios wirkt die Preisgestaltung jener Firma, die den Zuschlag bei der Ausschreibung bekam. Nach einem Erstangebot von 69 Euro landete man schlussendlich bei einem Preis von 37,70 Euro exkl. Ust pro zu prüfenden Mast. Entweder war das Erstangebot schamlos überhöht oder die Firma hat beim Zuschlagspreis dermaßen die Hosen runter gelassen, dass eine Kostendeckung nur noch schwer vorstellbar ist, meint Günther zu diesem erstaunlichen Preisverfall.

Noch ärger ist allerdings die Ausschreibung der Wiener Linien, die bei 4.600 im Eigentum der Wiener Linien stehenden Masten deren 7.000(!) zur Prüfung feilboten. Falls die Wiener Linien nicht jeden einzelnen Mast hinsichtlich Wartungsarbeiten bzw. Störungen und Unfälle katalogisiert und kartiert haben sollten, was eigentlich denkunmöglich ist, so wäre die Führung überreif für einen Rücktritt, hält Günther fest. (Schluss)am

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