BZÖ-Huber: Probleme heimischer Bauern von Regierung nicht ernst genommen

Wien (OTS) - Die Probleme der heimischen Bauern werden von der Regierung nicht ernst genommen, kritisierte BZÖ-Agrarsprecher Abg. Gerhard Huber nach dem Agrar-Budgetunterausschuss. "Berlakovich schiebt den Schwarzen Peter der EU zu, dabei stecken meist die ÖVP-Konzerne dahinter", so Huber. Er bemängelt auch, dass der Landwirtschaftsminister auf viele konkrete Fragen keine brauchbaren Antworten gegeben habe. Unverändert forderte der BZÖ-Sprecher eine staatliche Förderung eines Milchlieferverzichts.

"Es geht nicht an, dass Berlakovich die finanziellen und wirtschaftlichen Nachteile der Österreichischen Landwirte als "Europäisches Problem" bezeichnet", erklärte Huber. Er erinnerte, dass etwa italienische Bauern an gleichen Produkten bis zu 33 Prozent mehr erlösen. Zusätzlich profitieren auch noch u.a. von der steuerlichen Begünstigung des Agrardiesel und der Betriebsmittel wie Dünger oder Saatgut.

Huber verlangte von Berlakovich erneut eine finanzielle Unterstützung der Bauern bei einem freiwilligen Milchlieferverzicht - "die Mittel dafür sind im Budget vorhanden" - sowie die steuerliche Gleichstellung mit Landwirten anderer Länder. "Wenn sich andere Länder zum Schutz ihrer Bauern über die EU hinwegsetzen, muss dies auch für Österreich recht und billig sein", erklärte der BZÖ-Agrarsprecher.

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