Mölzer: EU-Aufnahmerichtlinie ist Instrument der Massenzuwanderung

In Richtlinie müssten strenge Grundsätze gelten, anstatt das Tor für die Dritte Welt zu öffnen - ÖVP und SPÖ erkennen zwar das Problem - sehen aber machtlos zu

Wien (OTS) - Beim Vorschlag für eine neue EU-Aufnahmerichtlinie, die gestern von der politisch korrekten Mehrheit des Europäischen Parlaments angenommen wurde, handle es sich um einen Anschlag auf die autochthonen Völker Europas, kritisiert der freiheitliche EU-Abgeordnete und Spitzenkandidat Andreas Mölzer. "Wenn Asylweber nach sechs Monaten Aufenthalt einen Zugang zum Arbeitsmarkt und eine ganze Reihe weiterer Vergünstigungen bekommen sollen, dann ist das nichts anderes als eine Einladung an die Dritte Welt, doch endlich nach Europa zu kommen - und das, obwohl die Massenzuwanderung immer bedrohlichere Ausmaße für das Überleben der Völker Europas annimmt", betont Mölzer.

Weiters stellt der FPÖ-EU-Spitzenkandidat klar, dass im Bereich des Asylwesens die berechtigten Interessen der einheimischen Bevölkerung unbedingt Vorrang haben müssten. "Ein erleichterter Zugang zum Arbeitsmarkt hätte Lohndumping zur Folge. Und die Zeche müssten die heimischen Arbeitnehmer zahlen, denen aufgrund der Wirtschaftskrise Arbeitslosigkeit oder Kurzarbeit drohen", unterstreicht Mölzer.

"Die österreichische Bundesregierung sieht zwar die Problematik - sie haben aber nicht den Mut, sich zu einer strikt ablehnenden Haltung durchzuringen, sondern sehen die Richtlinie nur ‚kritisch‘", bemängelt der FPÖ-Mandatar das Verhalten von ÖVP und SPÖ zur aktuellen Debatte.

Was die Gestaltung einer EU-Aufnahmerichtlinie betrifft, müssten strenge Grundsätze gelten, fordert der freiheitliche EU-Mandatar. "Weil es sich nur bei den wenigsten Flüchtlingen tatsächlich um politisch Verfolget handelt, ist zu verhindern, dass das Asylwesen zu einem Instrument der Massenzuwanderung wird. Und anstatt die Tore nach Europa sperrangelweit zu öffnen, sind außerhalb der EU, möglichst in der Nähe der Herkunftsländer der Flüchtlinge, Aufnahmezentren zu errichten", schließt Mölzer.

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