Oberhauser zu FPÖ: Zusammenlegung der Krankenkassen bringt keine Ersparnis

Regierung Faymann stellt optimale Gesundheitsversorgung sicher

Wien (SK) - "Die Gebietskrankenkassen haben Verwaltungskosten von unter drei Prozent. Wie Beispiele aus Deutschland zeigen, wo es zur Zusammenlegung von verschiedenen Krankenkassen gekommen ist, kam es dadurch zu einer Kostensteigerung im Verwaltungsbereich und nicht zur Reduktion. "Diese Forderung ist daher unsinnig und kontraproduktiv, so SPÖ-Gesundheitssprecherin Sabine Oberhauser zu Aussagen der FPÖ-Gesundheitssprecherin Belakowitsch-Jenewein. Die Bevölkerung könne sich darauf verlassen, dass die soziale Krankenversicherung unter der Regierung Faymann funktioniert und die Gesundheitsversorgung in allen Regionen und Bereichen in hoher Qualität sichergestellt ist, so Oberhauser. ****

Der Rechnungshofbericht habe ganz klar aufgezeigt, dass das Defizit der Kassen durch zahlreiche gesetzliche Maßnahmen, die ihnen unter Schwarz-Blau aufgebürdet wurden, entstanden ist und die Kassen dadurch weniger Einnahmen und zusätzliche Aufgaben hatten. Die Bundesregierung investiert bis 2012 in Summe 730 Millionen ins Gesundheitssystem, denn eines ist klar, so Oberhauser: "Es soll keinesfalls, wie unter FPÖ-Regierungszeiten, zu Beitragserhöhungen oder weiteren Selbstbehalten für die Bevölkerung kommen."

"In weiterer Folge muss es darum gehen, das Gesundheitssystem stetig weiterzuentwickeln, damit es noch bedarfsgerechter und effizienter wird - für eine bestmögliche Versorgung der Menschen", so die SPÖ-Gesundheitssprecherin abschließend. (Schluss) up/mp

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