Airlines behalten ungenutzte Zeitnischen an Flughäfen

Anton: Wirtschaft begrüßt die Initiative des Europäischen Parlaments für einen flexiblen Flugbetrieb

Wien (PWK353) - Die Wirtschafts- und Finanzkrise hat europaweit in der Winterflugplanperiode 2008/2009 zu einem starken Rückgang des Luftverkehrs geführt. Die Airlines haben darauf reagiert und werden ihre Kapazitäten auch in der Sommerflugplanperiode 2009 reduzieren. Die Zeitnischen (Slots) für Start- und Landerechte verfallen jedoch nach der derzeitigen europäischen Regelung, wenn sie zu weniger als 80 % genützt werden.

"Wir begrüßen daher die kürzlich vom Europäischen Parlament beschlossene Aussetzung des Grundsatzes Verfall bei Nichtnutzung bis zu Beginn der Winterflugpläne 2010 und sehen darin ein positives Signal für die europäischen Fluglinien in der Wirtschaftskrise", erklärt dazu Norbert Anton, stellvertretender Leiter der Abteilung für Verkehrs- und Infrastrukturpolitik der Wirtschaftskammer Österreich.

Auch aus ökologischen Überlegungen sei es sinnvoll, halb ausgelastete Flüge zu vermeiden, nur um die angestammten Start- und Landereche zu behalten. Diese Maßnahme, von der auch die österreichischen Fluglinien profitieren, stelle allerdings eine große Herausforderung für die nationalen Slot-Koordinatoren dar, welche die Zeitnischen vergeben und sich auf neue Rechtslage entsprechend einstellen müssen, so der WKÖ-Luftfahrtexperte. (hp)

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