Hagenhofer zum 8. Mai: Rechtsextremismus entschieden entgegentreten

Gedenken an 8. Mai ist stete Verpflichtung, das "Nie Wieder" zu bekräftigen

Wien (SK) - Anlässlich des Gedenkens an den 8. Mai 1945 betonte SPÖ-Menschenrechtssprecherin Marianne Hagenhofer: "Heute vor 64 Jahren endete der Zweite Weltkrieg in Europa. Mit der Kapitulation von Nazi-Deutschland endete auch die menschenverachtende Schreckensherrschaft der Nazis, die Tod und unvorstellbares Leid über Millionen Menschen gebracht hat. Wenn wir uns heute an diesen Tag erinnern, müssen wir gleichzeitig auch die stete Verpflichtung zum "Nie Wieder" bekräftigen, wachsam sein, und dem Rechtsextremismus mit aller Entschiedenheit entgegentreten", so Hagenhofer am Freitag gegenüber dem Pressedienst der SPÖ. ****

"Das 'Nie Wieder' gehört zu den Grundfesten unserer Demokratie, wir haben aus der Vergangenheit die Lehre zu ziehen, dass sich die Geschichte niemals wieder so wiederholen darf", betonte Hagenhofer. Angesichts einer steigenden Zahl von antisemitischen Vorfällen in Europa, wie sie zuletzt die EU-Grundrechteagentur meldete, aber auch angesichts von Prozessen gegen Holocaust-Leugner "müssen alle demokratischen Kräfte mit ganzer Entschlossenheit dafür kämpfen, dass es in unserer Gesellschaft keinen Platz für Hass, Extremismus und Antisemitismus gibt", so die SPÖ-Menschenrechtssprecherin.

"Der 8. Mai ist ein Tag der Erinnerung und Mahnung daran, zu welchem Grauen Hass, Menschenverachtung und Rechtextremismus führen kann. Daher gilt es, wachsam zu sein und den Anfängen zu wehren", so Hagenhofer, die abschließend betonte, dass das Leugnen und Verharmlosen von nationalsozialistischen Verbrechen nicht zugelassen werden dürfe. (Schluss) mb

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