KV-Verhandlungen im graphischen Gewerbe: Beiderseitiges Bekenntnis zur ausverhandelten Lösung notwendig

Wien (OTS) - Es gibt zwischen der Gewerkschaft der Privatangestellten Druck, Journalismus und Papier (GPA-djp) und den Zeitungsdruckbetrieben sowohl bei den Tageszeitungen wie darüber hinaus auch bei den Rollendruckereien ein ausverhandeltes Ergebnis. Es gibt daher keinen gerechtfertigten Grund, warum Tageszeitungen aufgrund anderer Interessen in Geiselhaft genommen werden sollen, stellte Verbandsgeschäftsführer Gerald Grünberger fest.

Die Vertreter der Interessengemeinschaft Druck im VÖZ stehen zum ausverhandelten Ergebnis und sind bereit, dieses umgehend umzusetzen. Sie sehen einer Abstimmung der Ergebnisse beim bevorstehenden Druckertag des Verbandes Druck & Medientechnik in Linz mit Zuversicht entgegen. Außerdem erwarten die Vertreter der IG Druck ein ebenso klares Bekenntnis zum Verhandlungsergebnis durch die Belegschafts-und Gewerkschaftsvertreter.

Streik gefährdet Arbeitsplätze

Der VÖZ appelliert an die Besonnenheit der Druckereibelegschaften und Gewerkschaftsvertreter, unter den gegenwärtig schwierigen wirtschaftlichen Bedingungen angesichts des für Tageszeitungen schon ausverhandelten Ergebnisses weder die eigenen Arbeitsplätze noch jene der Zeitungsangestellten und Journalisten durch Streikmaßnahmen leichtfertig zu gefährden.

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