AKNÖ-Steuerrückholaktion: 4.301 Euro für Häuslbauer, 2.800 Euro für Pendlerin

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Wien (AKNÖ) - Mit der AKNÖ holen sich die NiederösterreicherInnen derzeit ihr Geld vom Finanzamt zurück. Steuergutschriften um die 4.000 Euro sind keine Seltenheit, aber auch bei geringeren Summen zahlt sich der Steuerausgleich aus. "Es kommt auf jeden Euro an", erklärt AKNÖ-Präsident Staudinger. Neben der Steuerrückholaktion, die in den Abendstunden und an Samstagen stattfindet, helfen die ExpertInnen jeden Tag bei Steuerangelegenheiten.

Christian B. aus Neunkirchen freut sich über eine Steuergutschrift von 4.301, 77 Euro. Der Alleinverdiener hat die Arbeitnehmerveranlagung rückwirkend bis 2006 durchgeführt. Was konnte er beim Finanzamt beantragen? Unterhaltszahlungen für ein Kind, den Alleinverdienerabsetzbetrag, weil ein weiteres Kind im Haushalt lebte, Sonderausgaben von 5.840 Euro fürs Hausbauen, außerdem Kirchenbeiträge und die Betriebsratsumlage. Ab 2007 hat sich die Familie um ein Kind vergrößert, was sich steuerlich positiv ausgewirkt hat: Er konnte an Sonderausgaben für den Hausbau 7.300 Euro geltend machen.

Zwt:Großes Pendlerpauschale, Kirchenbeitrag und Versicherungen

Angelika H. aus Brunn am Gebirge erhielt 2.862,21 Euro vom Finanzamt zurück. Sie hat den Steuerausgleich rückwirkend ab 2005 gemacht und konnte ca. 1.500 Euro an Sonderausgaben für Personenversicherungen geltend machen, jeweils 100 Euro für die Kirchenbeiträge abschreiben. Außerdem stand ihr das große Pendlerpauschale von rund 2.700 Euro pro Jahr zu, da sie mehr als 60 Kilometer zur Arbeit fährt und kein öffentliches Verkehrsmittel benutzen kann.

Zwt: KFZ- und Krankendiätfreibetrag bei Behinderung

Herbert B. aus Unterwaltersdorf bekam 5.385,68 Euro vom Finanzamt. Der Diabetiker konnte ab 2006 Kranken- und Unfallversicherungen sowie eine Weiterversicherung für die Pension mit 4.000 Euro steuerlich geltend machen. Er ist zu 80 Prozent behindert ist, in seinem Fall stand ihm ein KFZ-Freibetrag von 1.836 Euro zu sowie ein pauschaler Diätfreibetrag für Diabetes in Höhe von 840 Euro.
"An diesen Beispielen sieht man, was von der Steuer absetzbar sein kann. Und falls sich jemand vor einer Nachzahlung fürchtet:
Freiwillige Anträge, die zu einer Nachforderung führen würden, können zurückgezogen werden, die Nachforderung muss nicht bezahlt werden", erklärt AKNÖ-Steuerexpertin Elisabeth Holub.

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