VCÖ begrüßt die Ökologisierung der Lkw-Maut

VCÖ warnt aber vor niedrigeren Einnahmen aus Lkw-Maut

Wien (OTS) - Der VCÖ begrüßt es, dass die von der EU vorgeschriebene Ökologisierung der Lkw-Maut ab 1. Jänner 2010 auch in Österreich eingeführt wird. In der Schweiz wird die Lkw-Maut bereits seit Jahr 2001 auch nach dem Schadstoffausstoß der Lkw berechnet. Der VCÖ betont, dass bei den Mauttarifen darauf zu achten ist, dass nach der Ökologisierung die Mauteinnahmen nicht niedriger sind als heute.

"Der Gütertransport muss umweltfreundlicher werden. Neben der Verlagerung der Güter auf die Schiene und einer besseren Logistik ist auch die Erneuerung des Fuhrparks wichtig. Die Ökologisierung der Lkw-Maut macht es betriebswirtschaftlich attraktiver, neue schadstoffärmere Lkw einzusetzen", so VCÖ-Expertin Ulla Rasmussen. Wesentlich ist, dass die Gesamteinnahmen aus der Lkw-Maut nach der Ökologisierung nicht geringer sind als heute. Der VCÖ weist darauf hin, dass der Lkw-Verkehr in Österreich pro Jahr rund sieben Milliarden Euro an externen Kosten (wie etwa Umwelt- und Gesundheitsschäden) verursacht ohne dafür zu bezahlen. Der VCÖ fordert daher Schritte zu mehr Kostenwahrheit. Zudem sollte rasch die Alpentransitbörse eingeführt werden.

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