Karlsböck: Arbeitsbedingungen für Spitalsärzte verbessern

Unikliniken müssen mehr Zeit für die Forschung verwenden

Wien (OTS) - "Die Arbeitsbedingungen für Spitalsärzte müssen verbessert werden", sagte heute der Ärztesprecher der FPÖ, NAbg. Dr. Andreas Karlsböck, anlässlich einer jüngst präsentierten Studie von IFES. Abgesehen von den enormen Stundenbelastungen, die österreichische Spitalsärzte am Stück leisten müssten, seien sie von der immer stärker werdenden Bürokratie zu entlasten.

Dies gelte besonders für die medizinischen Universitätskliniken -allen voran das Wiener AKH - die mehr Zeit für die Forschung benötigten, so Karlsböck. Angebracht seien, so eine langjährige Forderung der FPÖ, 30 bis 40 Prozent der Arbeitszeit der Forschung zu widmen, sagte Karlsböck. Dies sei deutlich sinnvoller, als im Bürokratie-Dschungel wertvolle Arbeitszeit zu verplempern.

"Zum Ausfüllen eines Formulars brauche ich keinen Universitätsprofessor. Da stimmt das Preis-Leistungsverhältnis nicht", kritisierte Karlsböck. Die fachlichen Kapazitäten eines Universitätsprofessors seien deutlich besser in der Forschung, der Lehre und am Krankenbett einsetzbar, als in der Schreibkanzlei, appellierte Karlsböck an die zuständigen Spitalsträger ihre Spitzenmediziner sinnvoller einzusetzen.

"Durch Bürokratie ist noch kein Patient gesund geworden, wohl aber durch medizinische Spitzenforschung und ärztliches Know How", so Karlsböck, der an die herausragenden Forschungsleistungen der weltberühmten alten Wiener Schule erinnerte.

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