Meinl Bank: Neues Privatgutachten "mehr PR-Gag als rechtliche Beurteilung"

Wien (OTS) - Die Meinl Bank weist die Behauptungen in einer laut "Wirtschaftsblatt" vom Wirtschaftstreuhänder Manfred Biegler erstellten Stellungnahme zu Meinl European Land entschieden zurück. Biegler wiederholt darin längst bekannte und von der Meinl Bank bereits widerlegte Vorwürfe und Unterstellungen. "Die Ausführungen von Herrn Biegler ähneln in vielen Punkten dem Havranek-Vorgutachten, das auf 25 Seiten bekanntlich 72 Fehler enthält", so Meinl-Bank-Vorstand Peter Weinzierl, "das sogenannte Gutachten von Herrn Biegler ist dreimal so dick und dürfte daher dreimal soviele Fehler enthalten." Keine der von Biegler aufgestellten Beschuldigungen sei aufrecht zu erhalten. Es sei auch bezeichnend, dass das Schriftstück zuerst einer Zeitung übermittelt wurde. "Das sieht mehr nach PR-Gag als nach einer seriösen rechtlichen Beurteilung aus", so Meinl-Bank-Vorstand Weinzierl.

Zu den Behauptungen im einzelnen:

- Commercial Papers: Bereits vor fast einem Jahr wurde in einem höchstgerichtlichen Urteil rechtskräftig festgestellt, dass die Ausgabe der Commercial Paper aus steuerlichen Gründen erfolgte und Meinl European Land daraus netto keine Zinsen zahlte.

- Treuhandkredite: Nachdem die Meinl Bank Treuhandkredite für MEL an Tochtergesellschaften der MEL gewährte, kam es zu Zinszahlungen von Tochtergesellschaften der MEL an MEL, nicht an die Meinl Bank. Diese Treuhandkredite waren aus steuerlicher Sicht unbedingt erforderlich, deshalb lag die effektive Steuerbelastung im MEL-Konzern auch bei nur 2 bis 4 Prozent. Diese effektive steuerliche Gestaltung kam unmittelbar der MEL und damit den Anlegern zugute. Nachdem es sich um Treuhandkredite handelte, wurden diese in der Konsolidierung eliminiert. Damit kann es gar nicht zu einer Bilanzverlängerung und Erhöhung der Gebühren gekommen sein; gegenteilige Aussagen von Herrn Biegler können nur auf mangelndem Fachverständnis beruhen.

- Gebuehren: In der Stellungnahme von Herrn Biegler werden keine neuen Gebuehren angeführt, sondern die in den Prospekten regelmäßig korrekt dargestellten Gebühren unter verschiedenen Bezeichnungen in irreführender Weise mehrfach aufgelistet. Die an die Meinl Bank bezahlten Gebühren waren allesamt marktüblich, die Leistungen wurden ordnungsgemäß erbracht.

Meinl-Bank-Vorstand Peter Weinzierl: " Es ist unglaublich wie Anlegern, die durch die internationale Finanzkrise Geld verloren haben, von selbsternannten Experten für wenig gehaltvolle Arbeit auch noch Geld abgenommen wird."

Rückfragen & Kontakt:

Meinl Bank AG
langsner@meinlbank.com

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | MEB0001