APA-OTS Politikportalanalyse: Arbeitsgruppe zur Vermögenssteuer

Innsbruck/Wien (OTS) - Das Innsbrucker MediaWatch Institut
erstellt im Auftrag von APA-OTS wöchentlich das Top-30 Ranking der meist genannten Politikerinnen und Politiker in den österreichischen Tageszeitungen. Im aktuellen Untersuchungszeitraum (01. bis 07. Mai 2009) steht Bundeskanzler Werner Faymann an erster Position. Verteidigungsminister Norbert Darabos belegt Rang zwei, der unabhängige EU-Mandatar Hans-Peter Martin folgt auf Rang drei.

Die SPÖ-interne Debatte über eine Vermögenssteuer bleibt weiterhin ein Top-Thema in der heimischen Berichterstattung. Das SPÖ-Präsidium unter Bundeskanzler Werner Faymann (Rang eins, 322 Nennungen) setzt eine Arbeitsgruppe ein, die sich mit einer Ausweitung der Vermögensbesteuerung auseinandersetzen soll. Faymann betont jedoch erneut, dass es "keine neue Mittelstandssteuer geben wird."

Verteidigungsminister Norbert Darabos (Neueinstieg, Rang zwei, 189 Nennungen) kündigt ein umfangreiches Bau- und Renovierungsprogramm vor allem für Kasernen in Niederösterreich, der Steiermark und im Burgenland an. Großanschaffungen des Bundesheers werden wegen des knappen Budgets vorübergehend aufgeschoben.

Rund einen Monat vor den Europawahlen stehen die Spitzenkandidaten der einzelnen Parteien fest. So treten Hannes Swoboda (Rang 25, 47 Nennungen) mit der SPÖ, Ernst Strasser (Rang sechs, 107 Nennungen) als ÖVP-Spitzenkandidat, Andreas Mölzer (Rang fünf, 116 Nennungen) mit der FPÖ, Ewald Stadler (Rang 21, 53 Nennungen) als BZÖ-Spitzenkandidat sowie Ulrike Lunacek für die Grünen zur Wahl an. Neben den Nationalratsparteien rittern auch der EU-Parlamentarier Hans-Peter Martin (Rang drei, 177 Nennungen) sowie die KPÖ und die Jungen Liberalen um den Einzug ins EU-Parlament.

Auf Rang vier positioniert sich Vizekanzler und Finanzminister Josef Pröll mit 121 Nennungen. Er präsentierte im Budgetausschuss sein Doppelbudget 2009/2010. Dabei rechnen die Experten mit einem Defizit von bis zu sechs Prozent, während die Regierung lediglich 4,7 Prozent vorsieht. Pröll betont aber, dass das Defizit steigen könnte, wenn die Wirtschaft noch stärker als bisher erwartet einbricht.

Weitere Neueinstiege in das aktuelle Top-30 Politikerranking:
Andreas Schieder, SPÖ (Rang zehn, 80 Nennungen); Gerhard Dörfler, BZÖ (Rang 13, 64 Nennungen); Silvia Fuhrmann, ÖVP (Rang 14, 63 Nennungen); Erich Haider, SPÖ (Rang 18, 57 Nennungen); Christian Scheider, BZÖ (Rang 21, 53 Nennungen); Josef Martinz, ÖVP und Günther Platter, ÖVP (beide Rang 23, je 50 Nennungen); Herbert Tumpel, AK (Rang 27, 44 Nennungen) und Nikolaus Berlakovich, ÖVP (Rang 29, 41 Nennungen).

Diese Woche finden sich im Top-30 Ranking elf Politikerinnen und Politiker der ÖVP und zehn der SPÖ. Das BZÖ ist mit drei Vertretern präsent, die FPÖ stellt zwei Akteure. Die Grünen sind in dieser Woche nicht im Ranking vertreten.

Außerdem unter den Top-30: EU-Mandatar Hans-Peter Martin von der gleichnamigen Liste, Bundespräsident Heinz Fischer und Justizministerin Claudia Bandion-Ortner.

MediaWatch analysiert im Auftrag von APA-OTS die Präsenz österreichischer Politiker in der Berichterstattung der heimischen Tageszeitungen. Das wöchentlich aktualisierte Ranking ist über das OTS-Politikerportal www.politikportal.at kostenlos abrufbar.

MediaWatch-Report Politik

Der MediaWatch-Report Politik erscheint jeden Dienstag. Trendentwicklungen, Themenkarrieren und Positionen von Österreichs Spitzenpolitikerinnen und -politikern werden grafisch übersichtlich aufbereitet und auf einen Blick erfassbar. Das MediaWatch-Institut analysiert in dem umfassenden Report wöchentlich die mediale politische Kommunikation Österreichs in 16 österreichischen Tageszeitungen, 25 TV-Nachrichtensendungen und sieben Radio-Nachrichtensendungen.

Fokus - Europawahl 2009

Anlässlich der Europawahl 2009 bietet der MediaWatch-Report Politik zusätzlich einen Analyse-Schwerpunkt und beleuchtet in den Ausgaben bis zur Wahl die Medienpräsenz der Spitzenkandidatinnen und -kandidaten.

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