FGÖ-Bundesheergewerkschaft: Bonzenstadl im BMLVS vergrößert sich

In Zeiten der Krise versorgt Bundesminister Darabos seine Genossen!?

Wien (OTS) - "Norbert Darabos, seit der letzten Regierungsbildung nun auch Sportminister beweist soziale Kompetenz in seinem Ressort", stellt Manfred Haidinger, Präsident der FGÖ-Bundesheergewerkschaft fest, betont aber: "Oder ist es nur gutes altes sozialistisches Bonzentum, welches Darabos veranlasst hat, sein Kabinett um das des ehemaligen Sportstaatssekretärs zu erweitern, um Planstellen und Arbeitsplätze im A1- und A2-wertigen Bereich für seine Genossen bereitstellen zu können?"

Es sei nämlich fraglich, so Haidinger, "wie es sonst möglich ist, gleich fünf A1 Arbeitsplätze aus dem Boden zu stampfen und dabei Mitarbeiter - z.B. aus einer Magistratsabteilung von Wien - darauf zu verwenden, wenn zeitgleich das Budget dem BMLVS eine Einsparung von 913 Planstellen vorschreibt?" Eine Hochrechnung, wie viele D- und C-Wertige Arbeitsplätze man mit diesen Kontrolling-Punkten um eine Funktionsgruppe erhöhen hätte können, wolle er erst gar nicht anstellen.

"So geht es nicht, Herr Minister. So darf es nicht sein. Das BMLVS ist kein Selbstbedienungsladen für Genossen und Genossinnen. Aus Sicht der FGÖ-Bundesheergewerkschaft gibt es keinen Grund, die Sportagenden eigens im Kabinett des BMLVS abzubilden, geschweige denn, eine eigene Außenstelle im Haus des Sportes zu errichten", sagt Haidinger und fordert von Darabos: "Zeigen Sie soziale Kompetenz den Bediensteten des Heers gegenüber, und rechnen sie die zugebilligten Kontrolling-Punkte auf die minderbewerteten Arbeitsplätze im D- und C-wertigen Bereich auf."

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