Hotellerie stellt sich der Krise :"Mit Zuversicht in die Zukunft"

Ennemoser unterstreicht die Stärken der heimischen Hotellerie beim europäischen Branchentreffen in Stockholm

Wien (PWK350) - - Trotz Nächtigungsrückgängen in fast allen europäischen Großstädten macht sich bei der Generalversammlung des europäischen Hotel- und Gaststättenverbandes HOTREC kein Katzenjammer breit. Im Vergleich zu anderen Branchen könne - so der einheitliche Tenor beim Treffen am 7. und 8. Mai 2009 im schwedischen Stockholm -weitgehend die Beschäftigung gehalten werden.

Für den österreichischen Hotellerie-Fachverbandsobmann in der WKO, Klaus Ennemoser, steht fest, dass gerade das hohe Freizeit- und Dienstleistungsangebot der Branche in stressreichen Zeiten verstärkt nachgefragt wird. "Trendveränderungen sind feststellbar. Aber es gibt auch Krisengewinner. Nahe gelegene Destinationen und Kurzurlaube rücken wieder in den Vordergrund", trennt Ennemoser die Angebotsstreu vom Nachfrageweizen. Ennemoser stellt auch fest, dass es häufig mehr auf die Trendveränderung als auf den Trend selbst ankommt. Dies bedeutet, dass die gegenwärtige Krise auch ein wichtiger Impulsgeber für die Zukunft der Hotellerie sein kann.

Viele Hoteliers erkennen, dass sie wieder verstärkt Marketingaktivitäten setzen müssen. Gerade hier hat sich in den letzten Jahren viel verändert. Internet und neue Kommunikationsmittel können verstärkt zur Kundenakquisition und -bindung eingesetzt werden. Aus diesem Grund fordert der Fachverband, dass Onlinemarketing und internationale Werbeaktivitäten von Hotelbetrieben finanziell unterstützt werden sollen.

Auf europäischer Ebene waren sich die Branchenvertreter einig, dass die Hotellerie im Vergleich zu anderen Wirtschaftszweigen auch in zehn Jahren ein Beschäftigungsmotor sein wird und weiterhin eine zentrale Rolle im Selbstverständnis eines jeden Landes spielt.

Der Fachverband Hotellerie in der Wirtschaftskammer vertritt die Interessen von 18.000 österreichischen Beherbergungsbetrieben. In diesen Unternehmen gab es im vergangenen Jahr 82 Millionen Nächtigungen mit einem Logisumsatz von circa 5 Milliarden Euro. (hp)

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