Beruf Bilanzbuchhalter/-in: 2.500. Bestellung durch die Paritätische Kommission erfolgt

Buchhaltungsberufe gehören zu den am stärksten wachsenden selbständigen Berufen - Und: Buchhaltungsberufe sind Frauensache

Wien (PWK349) - Buchhaltungsberufe sind Frauensache: Seit Inkrafttreten des neuen Bilanzbuchhaltungsgesetzes 2007 haben 1.574 Frauen, 836 Männer und 104 Gesellschaften die neuen Berufsberechtigungen erworben, zusätzlich zu den 4.600 Personen und Gesellschaften, die einen der älteren Rechnungswesenberufe (‚Gewerblicher Buchhalter’ bzw. ‚Selbständiger Buchhalter) ausüben. Jüngst konnte die 2.500. Bestellung zur selbständigen Bilanzbuchhalterin, zum selbständigen Bilanzbuchhalter durch die Paritätische Kommission Bilanzbuchhaltungsberufe vorgenommen werden.

"Damit gehören die Buchhaltungsberufe zu den am stärksten wachsenden selbständigen Berufen. Buchhaltungsberufe haben mit einem Frauenanteils von zwei Drittel aller Berechtigten in der österreichischen Berufslandschaft einen besonderen Stellenwert", betonte Alfred Harl, Obmann des Fachverbandes Unternehmensberatung und Informationstechnologie (kurz UBIT) in der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ).

Rechnungswesenberufe seien gerade für die kleineren und mittleren österreichischen Unternehmen, die eine hochwertige und preiswerte Möglichkeit zur Abwicklung des Rechnungswesens brauchen, besonders gefragt. Harl regte zudem an, die Notwendigkeit althergebrachter Revierverteidigung zu überdenken, bürokratische Überregulierungen abzubauen und ein schlankes hochqualifiziertes Berufssystem zu schaffen.

Der Vorsitzende der Paritätischen Kommission, Friedrich Bock, wies dabei besonders darauf hin, dass berufliche Qualifikation und Fortbildung gerade in Zeiten schärferer internationaler Konkurrenz, wirtschaftlicher Schwierigkeiten und allgemeiner Verunsicherung sich als erfolgreiche Strategien bewähren. Die in Österreich einmalige Möglichkeit für die Berufsberechtigten, die Mitgliedschaft in einer gesetzlichen Interessenvertretung (Wirtschaftskammer oder Kammer der Wirtschaftstreuhänder) frei zu wählen und die damit verbundenen Weiterentwicklungsmöglichkeiten zu nutzen, habe sich zweifellos bewährt. (IP/JR)

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