Becher: Wohnungsgemeinnützigkeit sichert leistbare Mieten

SPÖ-Wohnbausprecherin forderte am Verbandstag der Gemeinnützigen Wohnungswirtschaft Aufstockung der Wohnbauförderung

Wien (SK) - "Länder mit einem starken sozialen Mietwohnungsbau zeigen sich deutlich krisensicherer als jene mit einem hohen Anteil von Wohnungseigentum", fasste SPÖ-Wohnbausprecherin Ruth Becher am gestrigen Verbandstag der Gemeinnützigen Wohnungswirtschaft Österreichs in Eisenstadt die Erkenntnisse aus der Immobilien-Blase und der daraus resultierenden weltweiten Wirtschaftskrise zusammen. Gegenüber dem SPÖ-Pressedienst forderte Becher deshalb die Stärkung des geförderten und gemeinnützigen Mietwohnsektors in allen europäischen Staaten. ****

Die Vorsitzende des Bautenausschusses des Nationalrates betonte im Rahmen einer Podiumsdiskussion am Verbandstag, dass insbesondere von der Wohnungsgemeinnützigkeit in Verbindung mit der Wohnbauförderung eine armutspräventive Wirkung ausgeht. "Ich setze mich sehr für eine Aufstockung und Zweckbindung der Wohnbauförderung ein, weil dadurch eine kontinuierliche soziale Bautätigkeit gewährleistet und das generelle Niveau der Wohnkosten gedämpft wird", erklärte Becher die Vorteile der österreichischen Wohnpolitik, die sich gerade auch in wirtschaftlichen Krisenzeiten bewährt hat.

Becher sieht die gemeinnützige Wohnungswirtschaft auch für die zukünftigen wohnpolitischen Herausforderungen - bessere Integration von MigrantInnen, moderate Wohnkosten oder Forcierung innovativer Wohnprojekte für eine zunehmend ältere Bevölkerung - bestens gerüstet. "Wichtig ist aber auch, dass trotz des unbestrittenen Erfordernisses nach einem effektiven Klimaschutz die soziale Komponente der Wohnbauförderung und damit die Schaffung von ausreichenden Wohnungsneubauten zur Sicherung leistbarer Mieten vorrangiges Ziel bleiben muss. Und dafür sind die gemeinnützigen Wohnbaugesellschaften bestens gerüstet", schloss SPÖ-Wohnbausprecherin Ruth Becher. (Schluss) df/mp

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