Beatrix Karl: Höhere Ausgaben für Forschung und Wissenschaft schaffen Arbeitsplätze und geben Wirtschaftsimpulse

ÖVP-Wissenschaftssprecherin lobt Forschungsbudget - Ausgaben müssen auch über 2010 hinaus gesichert sein

Wien (ÖVP-PK) - Wie schon der Finanzminister in seiner Budgetrede festgehalten hat, handelt es sich beim Doppelbudget 2009/2010 nicht um das klassische Zahlengerüst. Es muss besonders in Krisenzeiten in jene Ressorts investiert werden, die die Grundlage für die Zukunft bilden. Das Forschungs- und Wissenschaftsbudget ist zweifelsohne ein Zukunftsressort und bildet einen Eckpfeiler für die weitere Entwicklung unseres Landes, so, gestern, Donnerstagabend, ÖVP-Wissenschaftssprecherin Abg. Univ.-Prof. Dr. Beatrix Karl im Budget-Unterausschuss. ****

"Investitionen in Wissenschaft und Forschung leisten einen unverzichtbaren Beitrag zur Sicherung von Arbeitsplätzen. Sie geben Impulse für die Wirtschaft und sind auch eine Visitenkarte für den österreichischen Wissenschafts- und Wirtschaftsstandort. Umso erfreulicher ist es, dass Finanzminister Josef Pröll und Wissenschaftsminister Johannes Hahn gerade vor dem Hintergrund der globalen Krise das Forschungsbudget nicht drosseln, sondern wesentlich aufstocken", freute sich Karl in ihrem Redebeitrag über den höchsten Budgetzuwachs aller Ressorts.

Die Volkspartei stehe für den Ausbau des Forschungsstandort Österreichs, so Karl. "Bis 2010 wollen wir einen Anteil von drei Prozent Forschung und Entwicklung am Bruttoinlandsprodukt erreichen, bis 2015 sogar vier Prozent. Österreich soll damit zu einem der weltweit leistungsfähigsten Standorte für Wissenschaft, Forschung und Innovation werden."

Mehr denn je seien Qualität und Qualifikation der Leistungsträger unserer Gesellschaft Voraussetzung auf eine Spitzenposition in Wirtschaft und Wissenschaft sowie in der Weiterentwicklung gesellschaftspolitisch nachhaltiger Standards. Karl: "Das ist die eigentliche ‚soziale’ Frage dieses Jahrhunderts. Nur wer jedem Einzelnen die Teilhabe auf Bildung und Arbeit ermöglicht, schafft die Voraussetzung für ein Leben in Selbstbestimmung."

Besonders hob die Wissenschaftssprecherin die Budgetaufstockungen im Universitätsbereich hervor, die auch aufgrund der Streichung der Studienbeiträge notwendig war. "Mehr Geld für die Universitäten verbessert die Rahmenbedingungen für Lehrende und Studenten und steigert somit auch die Bildungsqualität", so Karl.

Die Wissenschaftssprecherin warnte aber eindringlich davor, dass es nach dem Jahr 2010 wieder zu einem geringeren Wissenschafts- und Forschungsbudget kommen könnte. "Das wäre der falsche Weg. Die Budgetaufstockungen dürfen sich nicht nur auf zwei Jahre beschränken, sondern es braucht auch weiterhin Geldmittel, die den Anforderungen der Wissenschaft und Forschung Rechnung tragen", schloss die ÖVP-Abgeordnete.
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