ÖSTERREICH veröffentlicht Finanzministeriums-Erlass zur Kinderbetreuung

Kurs von 8 Stunden notwendig, auch Au-Pairs sind absetzbar

Wien (OTS) - Das Finanzministerium hat die Details zum Erlass betreffend die Absetzbarkeit von Kinderbetreuungskosten fixiert, berichtet die Tageszeitung ÖSTERREICH (Freitag-Ausgabe). Dieser Erlass regelt, in welchem Fall Familien bis zu 2.300 Euro Kinderbetreuungskosten pro Jahr von der Steuer absetzen können. Die Ersparnis beträgt bis zu 1.150 Euro pro Jahr und Kind bis 10 Jahren. Verpflegungskosten und das Schulgeld sind nicht absetzbar.

Laut ÖSTERREICH-Informationen können Eltern ihre Betreuungskosten bei folgenden Kinderbetreuungseinrichtungen von der Steuer absetzen:

o Kinderkrippen (Kleinkindkrippen, Krabbelstuben) o Kindergärten (allgemeine Kindergärten, Integrations-, Sonder- und Übungskindergärten) o Betriebskindergärten o Horte (allgemeine Horte, Integrations-, Sonder- und Übungshorte) o altersgemischte Kinderbetreuungseinrichtungen (Tagesheimstätten, Kindergruppen, Kinderhäuser) o elternverwaltete Kindergruppen o Spielgruppen o Kinderbetreuung an Universitäten

Die Leistung der Kinderbetreuung muss von pädagogisch qualifizierten Personen erfolgen. "Pädagogisch qualifizierte Personen sind Personen, die eine Ausbildung zur Kinderbetreuung und Kindererziehung im Mindestausmaß von 8 Stunden nachweisen können", heißt es im Erlass des Finanzministeriums. Konkret sind das:

o Lehrgänge für Tageseltern nach den diesbezüglichen landesgesetzlichen Vorschriften
o Schulung für Au-Pair-Kräfte im Sinne des § 49 Abs. 8 ASVG
o Elternbildungsseminare
o Babysitterausbildung
o Ausbildung zur Kindergartenpädagogin, zur Horterzieherin, Früherzieherin
o Pädagogisches Hochschulstudium an einer Universität, einer Pädagogischen Akademie oder einer vergleichbaren Einrichtung sowie ein pädagogisches Teilstudium (etwa Wirtschaftspädagogik)

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