FPÖ-Kickl zu Kirchenrat: Lassen uns Bekenntnis von niemandem verbieten

Christlich abendländische Tradition ist es wert, verteidigt zu werden

Wien (OTS) - Als gewohnheitsmäßige Fleißaufgabe des Kirchenrates bezeichnete heute FPÖ-Generalsekretär NAbg. Herbert Kickl die Kritik an den FPÖ-Wahlplakaten mit dem Spruch "Abendland in Christenhand".

"Anstatt selber etwas selbstbewusster und offensiver in der Verteidigung des eigenen Glaubens und der damit in Verbindung stehenden eigenen Tradition und Geschichte vorzugehen, haben es sich bestimmte Kirchenfunktionäre im Gegensatz zu den Interessen vieler gläubiger Menschen offenbar zur Aufgabe gemacht, die Botschaft einer generellen Gleichgültigkeit als einzigen Inhalt zu verkündigen", kritisierte Kickl. Ziel der FPÖ sei es jedenfalls nicht, die offenkundige Gefahr einer schleichenden Islamisierung insbesondere vor dem Hintergrund des von Brüssel mit Hilfe von SPÖ und ÖVP unter der Hand weiter betriebenen EU-Beitritts der Türkei unter den Teppich zu kehren und einen Weg der Verharmlosung einzuschlagen.

Wenn der Kirchenrat die Augen verschließen wolle, sei das seine Angelegenheit. Die FPÖ werde sich jedenfalls im Interesse der Bevölkerung auch vom Kirchenrat nicht den Mund verbieten lassen. "Gerade weil wir keine Radikalisierung wollen, nennen wir die Dinge beim Namen. Die Kopf-in-den-Sand-Strategie ist auch in dieser Frage nicht die unsere", so Kickl abschließend.

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