Zielstrebig in Richtung Schule der Zukunft

Arbeitsgruppe für eine Bildungsreform auf breiter Basis

Bregenz (VLK) - In der Diskussion um die Zukunft des
Bildungssystems will Vorarlberg den Reformmotor ankurbeln. "Wir scheuen uns nicht, Ideen und Forderungen einzubringen und - wo möglich - selbst voranzugehen", sagten Landesstatthalter Markus Wallner und Landesrat Siegi Stemer heute, Dienstag, im Pressefoyer. Schülerinnen und Schüler in den Mittelpunkt stellen, die pädagogische Arbeit aufwerten, Eltern fordern und fördern, die Verwaltung straffen und die Schulautonomie ausbauen - das müssen laut LR Stemer die Ziele einer nachhaltigen Bildungsreform sein. Um diese entscheidenden Themen auf breiter Basis anzugehen, will er nun eine Arbeitgruppe einrichten, in der Schüler, Eltern, Lehrpersonen sowie Vertreter aus Wirtschaft und Gesellschaft konkrete Vorschläge erarbeiten. Auch der Kinder- und Jugendanwalt soll dieser Arbeitsgruppe angehören. Auch die interessierte Öffentlichkeit ist eingeladen, auf der Bildungsplattform bildungsland.vorarlberg.at Anregungen einzubringen.

Vorarlberg habe schon mehrfach bewiesen, dass es in der Lage ist, in Bildungsfragen die Vorreiterrolle zu übernehmen, sagte Stemer. Als Beispiele nannte er die seit vier Jahren erfolgreich praktizierte Kindergartenvorsorge, den nach dem Motto "von einer Hand in die andere" vorbereiteten Übergang in die Schule sowie die Vorarlberger Mittelschule.

Durch die wochenlangen Auseinandersetzungen zwischen Bildungsministerium und Lehrer-Gewerkschaften seien Chancen vertan worden, so Wallner und Stemer. Am Ende stehe zwar eine Einigung, aber auch die Enttäuschung, dass die entscheidenden Fragen zur Zukunft der Schule kaum thematisiert wurden. Deshalb forderte Stemer den Bund auf, nun die im Regierungsübereinkommen festgelegten Punkte zum Thema Bildung konsequent umzusetzen.

Audio(s) zu dieser Aussendung finden Sie im AOM/Original Audio Service, sowie im OTS Audioarchiv unter http://audio.ots.at .

Rückfragen & Kontakt:

Landespressestelle Vorarlberg
Tel.: 05574/511-20135
Fax: 05574/511-20190
Hotline: 0664/625 56 68 oder 625 56 67
presse@vorarlberg.at
http://www.vorarlberg.at/presse

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NVL0006