Ford: Mit Ethanolfahrzeugen bis zu 80 Prozent CO2 einsparen

Wien (OTS) - Mit dem Einsatz von Ethanolfahrzeugen lassen sich bis zu 80 Prozent CO2 einsparen, was einen enormen Beitrag zur Verbesserung der Umweltsituation darstellt. Ford hat in Europa das größte Modellangebot dieser Flexifuel genannten Fahrzeuge (diese können sowohl mit Benzin als auch mit Ethanol betankt werden), in Österreich steckt diese Technologie allerdings noch in den Kinderschuhen. Umso erfreulicher, dass heute im Beisein von Umweltminister Niki Berlakovich die erste Ethanoltankstelle in der Wiener Innenstadt (Löwelstraße 12) eröffnet wurde.

"Ethanol ist kurz- und mittelfristig die beste Option, Mobilität noch umweltfreundlicher zu gestalten", so Bernhard Soltermann, Generaldirektor von Ford Österreich. "Mit dieser effizienten und umweltfreundlichen Technologie können wir sofort, einfach und wirkungsvoll etwas gegen den Klimawandel tun, ohne unsere Grundbedürfnisse in Sachen individueller Mobilität zu stark einschränken zu müssen. Die Flexifuel-Technologie ist verfügbar, sie ist bezahlbar und nützt sowohl der Umwelt als auch dem Kunden. Wir wollen Technologien anbieten, die zur Reduzierung des CO2-Ausstoßes beitragen. Kunden, die sofort auf ein Flexifuel-Fahrzeug umsteigen wollen, können vorerst ohne Probleme mit Benzin fahren, bis in Österreich eine flächendeckende Distribution von Ethanol sichergestellt ist, um dann nahtlos auf den umweltfreundlichen Kraftstoff zu wechseln."

Mit Flexifuel-Ausführungen von Mondeo, Galaxy und S-MAX sorgte Ford für eine weitere CO2-Reduzierung seiner Fahrzeugpalette

Mit insgesamt 5 "Flexifuel"-Modellen unterstreicht Ford of Europe seine kontinuierlichen Bestrebungen, zur Reduzierung der CO2-Emissionen durch den Autoverkehr beizutragen. Nach den ersten Flexifuel-Varianten des Ford Focus und des Ford C-MAX wurden 2008 auch die Modelle Galaxy, S-MAX ("Auto des Jahres 2007") und der neue Mondeo mit diesem alternativen Antrieb angeboten. Die Marke mit dem blauen Oval hat damit das europaweit breiteste Angebot an diesen umweltfreundlichen Fahrzeugen.

Wie die bereits verfügbaren Versionen von Ford Focus und Ford C-MAX sind die Flexifuel-Varianten von Mondeo, Galaxy und S-MAX "kraftstoff-flexibel". Sie können sowohl Bioethanol ("E 85" = 85 Prozent Bio-Ethanol, 15 Prozent Superkraftstoff) tanken, darüber hinaus aber auch Superkraftstoff und jede beliebige Bio-Ethanol-Superkraftstoff-Mischung.

Bio-Ethanol lässt sich aus heimischen zucker- und stärkehaltigen Pflanzen wie zum Beispiel Getreide, Zuckerrüben oder auch aus Zellulose gewinnen - und damit aus nachwachsenden Rohstoffen. Daher liegt der hauptsächliche Vorteil der Ford Bio-Ethanol-Fahrzeuge in der Unabhängigkeit von fossilen Energiequellen. Außerdem ist die Verbrennung von Bio-Ethanol, anders als bei Kraftstoffen auf Mineralölbasis, im Idealfall CO2-neutral, da Teil eines geschlossenen CO2-Kreislaufs.

Ford of Europe - der Flexifuel-Pionier

Mit rund 50.000 verkauften Flexifuel-Modellen seit der Markteinführung vor sieben Jahren in Schweden ist Ford in Europa der Pionier und Marktführer in der Fahrzeugkategorie "FFV" (Flexifuel Vehicles). Während die Mehrzahl der Fahrzeuge in Schweden abgesetzt wurde, sind zwei aktuelle Ford-Modelle mit dieser Technik - Ford Focus und Ford C-MAX - inzwischen in elf europäischen Märkten verfügbar, darunter auch in Österreich (seit Anfang 2006). Angesichts des Wachstums-potenzials von Biokraftstoffen herrscht bei Ford Zuversicht, dass weitere Länder folgen werden. Vor allem die Europäische Union (EU) fördert mit Blick auf die Klimaschutzziele des Kyoto-Abkommens deren Verbreitung.

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Ford Austria: Mag. Stefan Skrabal Tel +43 (0)5 06581 - 300,
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